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Ausstellung zum Thema der Vierländer Stickereien im Freilichtmuseum Rieck Haus.

Foto: Axel Netzband

 
Hallo liebe Leser,
vor mehr als 300 Jahren stickten Mädchen bereits symbolische Motive auf Leinentüchern, um später mit diesen Mustern ihre Aussteuer, Wäsche und Kleidung zu verzieren.

In der Ausstellung im Freilichtmuseum Rieck Haus werden jetzt aus den Beständen des Museum für Bergedorf und den Vierlanden eine repräsentative Auswahl von 25 Tüchern aus der damaligen Zeit präsentiert. Alles zur Vernissage, zur Ausstellung und den Geschichten der Vierländer Mustertücher erfahrt ihr hier …

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Die Vierländer Stickmustertücher in der Ausstellung Ausgezählt.

Die Vernissage startet am Sonntag, 25. März 2018 um 14 Uhr, im Freilichtmuseum Rieck Haus, Curslacker Deich 284, 21039 Hamburg. Damit beginnt offiziell die Ausstellung, die am 31. Oktober 2018 endet. Also genügend Zeit für euch, einmal am Wochenende einen kleinen Ausflug in die Vier- und Marschlande zu planen und das Museum zu besuchen.
 
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Die Geschichte des Stickens in den Vierlanden.

In den zurückliegenden Jahrhunderten zählte die Handarbeit noch zu den vordersten Pflichten der Töchter. Neben Nähen und Stopfen nahm in den Vierlanden das Sticken dabei eine wichtige Rolle ein. Auf Mustertüchern übten junge Frauen den kunstvollen Umgang mit Nadel und Faden und legten zugleich ein Archiv von Motiven und Symbolen an.

In der Ausstellung wird die Geschichte der Stickmustertücher erzählt, die Hintergründe ihrer Entstehung beleuchtet und offenen Fragen nachgegangen.

Wer hat sie wofür genau gestickt? Unter welchen Umständen wurden sie gefertigt? Welche Bedeutung könnten die Motive für die Vierländer Gesellschaft gehabt haben? Wo sind die Quellen/Ursprünge der Muster zu suchen? Was fasziniert an den Tüchern und warum werden sie heute noch nachgestickt?
 

Was erzählen die Vierländer Mustertücher uns heute?

Im Rieck Haus geht ihr auf Spurensuche und entdeckt die Welt der Vierländer Stickmustertücher. Vor mehr als 300 Jahren stickten Mädchen biblische Szenen und symbolische Motive auf Leinentüchern, um später mit diesen Mustern ihre Aussteuer, Wäsche und Kleidung zu verzieren.

Aus den Beständen des Museum für Bergedorf und den Vierlanden wird wir eine repräsentative Auswahl von 25 Tüchern gezeigt. Aus technischen Gründen sind Fotografien der Tücher in Originalgröße zu sehen, die einen sehr guten Eindruck der stofflichen Qualität und handwerklichen Ausführung wiedergeben. Die Originale sind zeitgleich im Schloss-Museum-Bergedorf zu besichtigen!

In Interviews geben Zeitzeugen einen ganz persönlichen Einblick in die Welt rund um das Thema Vierländer Stickereien. Axel Netzband hat den Prozess der Ausstellungsentwicklung fotografisch begleitet, die Mustertücher und die Interviewpartner in ausgezeichneten Bildern festgehalten.

Innerhalb der Ausstellung werdet Ihr künstlerischen Reflektionen zum Thema Sticken begegnen. Mit verschiedenen Medien versucht Künstlerin und Ausstellungskuratorin Andrea Madadi eine „Annäherung an den Kreuzstich“ – mit gesellschaftskritischen Bezügen zum JETZT.

# Homepage Freilichtmuseum Rieck Haus
# Weitere Infos zur Ausstellung Ausgezählt
 
Ich hatte Sticken und andere Techniken früher im Handarbeitsunterricht in der Schule, bin aber nur dem Stricken und Nähen treu geblieben.
 
Eure HEIDI VOM LANDE
 

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