Blick auf das Hufnerhaus des Rieck-Hofes.
Foto: HEIDI VOM LANDE
Hallo liebe Leser,
seit Jahrhunderten liegen die Gehöfte der Vierländer Bauern, die sog. Hufnerhäuser, auf der Fläche der Marsch.
Das älteste ist das Rieck-Haus in Curslack im Bezirk Bergedorf. 1532 wurden die Bäume für die Balken des Gebäudes gefällt. Mehr dazu erfahrt ihr hier …
Die Hofanlage des Rieck-Hauses besteht aus mehreren Gebäuden (Foto: HEIDI VOM LANDE).
Vierländer Freilichtmuseum: über 500 Jahre Geschichte.
Das Freilichtmuseum Rieck-Haus in Curslack im Bezirk Bergedorf zählt zu den ältesten erhaltenen Bauernhäusern Norddeutschlands.
Holzaltersbestimmungen legen nahe, dass das Kerngerüst des Fachhallenhauses bereits um 1532 errichtet wurde.
Laut Torkhild Hinrichsen in „Das Rieck-Haus“ war der erste bekannte Besitzer Klaus Schinkel (Quelle: Kultur- und Geschichtskontor Hamburg, Vierlande – Kulturgeschichte zwischen Elbe und Bille, Band 1, 3. überarbeitete Auflage, Hamburg 2012, Seite 94).
In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde der Hof permanent bewirtschaftet und erweitert.
Als letzte den Hof landwirtschaftlich nutzende Sippe ist die Familie Rieck bekannt – die Namensgeber der heutigen Anlage (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rieck-Haus).
1940 ging die Hof-Anlage in den Besitz der Hansestadt Hamburg über, 1949 wurde sie aufwendig restauriert und 1954 zur Außenstelle des Altonaer Museums.
Heute ist das Rieck-Haus ein Freilichtmuseum, dass der Öffentlichkeit das bäuerliche Leben in den Vierlanden vor der industriellen Revolution präsentiert.
Mit vielfältigen Aktionen wird Schulklassen und anderen Besuchern der Alltag der dort in den vergangenen Jahrhunderten lebenden Menschen nahegebracht.
In den 1950er-Jahren wurde die Feldentwässerungsmühle aus Ochsenwerder auf den Rieck-Hof umgesetzt (Foto: HEIDI VOM LANDE).
Freilichtmuseum Rieck-Haus: beliebtes Ausflugsziel.
Das Rieck-Haus ist heute eine Stätte für einen interessanten und lehrreichen Ausflug.
Zu sehen gibt es genug, denn die Hofanlage des Rieck-Hauses besteht aus mehreren Gebäuden.
Da ist zunächst das multifunktionale Haupthaus – das Hufnerhaus mit der typischen Vierländer Stube.
Es diente dem Wohnen, Arbeiten, der Viehhaltung und der Erntelagerung.
Weiter gibt es zwei Scheunen, von denen eine als Wohnhaus für die Familie Rieck umgebaut wurde.
1953/54 ist die Feldentwässerungsmühle aus Ochsenwerder auf die Hofanlage umgesetzt worden sowie ein Heuberg aus Allermöhe, 1954 ein Ziehbrunnen und 1989 ein Backhaus.
Alles in allem ein geschichtsträchtiger Ort, um mol wedder intokieken (Foto: HEIDI VOM LANDE).
EURE HEIDI VOM LANDE
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