
Rechtsstaat und Recht an Schulen, vermittelt von juristischen Praktikern.
Beispielfoto: Pixabay
Hallo liebe Leser,
auf Wunsch der GRÜNEN Fraktion Bergedorf stellen Referent:innen der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung sowie der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz am 30. März im Fachausschuss für Sport und Bildung das Projekt „Schule mit Recht“ vor.
Es geht nicht nur um das Wissen um die eigenen Rechte, auch die Konsequenzen für Täter:innen spielen eine ebenso wichtige Rolle. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …
Projekt „Schule mit Recht“.
Wie wichtig der Rechtsstaat und ein funktionierendes Rechtssystem für unsere Gesellschaft ist, kann nicht deutlich genug betont werden.
Und dieses Anliegen kann man nirgends besser beginnen als in der Schule, wo alle jungen Menschen zusammenkommen und erreichbar sind.
Aus diesem Grunde hat sich die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung entschlossen, Praktiker:innen des Rechtssystems dafür zu gewinnen, in Schulen ihre praktischen Erfahrungen, ihre Sichtweisen und ihr Verständnis unseres Rechtssystems an die Schüler:innen weiterzugeben.
Anwältinnen und Anwälte, Richter:innen, Notarinnen und Notare, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, Juristinnen und Juristen aus der Verwaltung etc. bieten eine große Bandbreite an Themen an.
Ob Grundlagen und Grundsätze oder strafrechtliche Einzelthemen wie Cybergrooming, das Abziehen von Handys, Mobbing, Stalking, Drogen, KO-Tropfen, Graffiti u.v.m. – Diese Themen können in verschiedenen Formaten schulisch vermittelt werden.
„Schule mit Recht“ im Fachausschuss in Bergedorf.
Referent:innen der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung sowie der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz stellen auf Wunsch der GRÜNEN Fraktion Bergedorf am 30. März 2026 im Fachausschuss für Sport und Bildung ihr Projekt „Schule mit Recht“ vor.
Es geht nicht nur um das Wissen um die eigenen Rechte, die Konsequenzen für Täter:innen spielen eine ebenso wichtige Rolle.
„Jugendliche ziehen leicht den Kürzeren. Sie sehen einer Verrohung ins Gesicht, der sie ohne fachgerechte Aufklärung schutzlos ausgeliefert sind,“ warnt Lenka Brodbeck, Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion und Mitglied des Fachausschusses Sport und Bildung. „Wir können uns im Netz, in den Sozialen Medien und in Chatgruppen von Online-Spieleplattformen nicht vor unsere Kinder stellen,“ so Brodbeck weiter.
Wie schädlich solche Interaktionen sein können, zeigt ein Fall, der vor dem Hamburger Landgericht seit Januar 2026 verhandelt wird.
Unter dem Pseudonym „White Tiger“ soll ein damals 16-jähriger Hamburger Kinder und Jugendliche zu schweren Selbstverletzungen, Suizidversuchen und in einem Fall sogar zum Suizid überredet haben.
„Solche Fälle machen vor Bergedorfs Toren nicht halt“, betont Brodbeck.
Im Mittelpunkt steht das Recht – ob Strafrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht, Öffentliches Recht oder auch die Grundlage, unser Rechtsstaat – stets eng verknüpft mit der Lebensrealität der Schüler:innen.
„Wenn Jugendliche wissen, was ihre Rechte sind, wissen sie auch, was sie tun können, wenn es mal eng wird,“ schließt Brodbeck.
Wenn Lehrer:innen jetzt ihre Schule für dieses Projekt anmelden wollen, dann finden sie Informationen unter www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bjv/projekte-und-initiativen/schule-mit-recht.
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