Inklusionsbeirat Bergedorf, Menschen mit Behinderung, Teilhabe, Missstände, Rollstuhlfahrer, Beratung von Politik und Verwaltung, Barrierefreiheit

Der Vorsitzende Thomas Schrader in seinem Büro im Marktkauf-Center-Bergedorf.

Fotos: HEIDI VOM LANDE
 
Hallo liebe Leser,
gestern hatte ich ein äußerst interessantes Gespräch mit dem Vorsitzenden Thomas Schrader des Inklusionsbeirats Bergedorf.

Dieser sitzt im 1. Stock des Marktkauf-Center-Bergedorf und setzt sich erfolgreich für die Interessen von Menschen mit Behinderungen im Bezirk ein.

Das Ziel ist es, eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern und Barrieren im Alltag abzubauen. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …  

HEIDI VOM LANDE, Blog, Bloggerin, Hamburg

 
Inklusionsbeirat Bergedorf, Menschen mit Behinderung, Teilhabe, Missstände, Rollstuhlfahrer, Beratung von Politik und Verwaltung

Inklusionsbeirat Bergedorf – von und für Betroffene.

Der Inklusionsbeirat Bergedorf besteht zurzeit aus 11 engagierten Mitgliedern, darunter Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige sowie Vertreterinnen und Vertreter aus sozialen Organisationen.

Den Vorsitz hat Thomas Schrader, die stellvertretende Vorsitzende ist Annika Albers.

Das Gremium hat ein gemeinsames Ziel: Die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Bergedorf nachhaltig zu verbessern – und das mit der Beteiligung der Betroffenen selbst.

Durch ihre Erfahrungen und ihr Engagement tragen sie dazu bei, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen stärker berücksichtigt werden.

Inklusion ist kein Geschenk, sondern ein Grundrecht. Und es ist die Aufgabe aller, dafür zu sorgen, dass dieses Recht auch im Alltag spürbar wird.

Die Mitglieder des Beirats wissen gut aus eigener Erfahrung, wo es hakt – ob auf dem Gehweg, in der Schule oder bei der Nutzung öffentlicher Angebote.

Ob die Einführung niedrigschwelliger Beschilderungen in der Stadt, mehr Alternativen bei defekten Aufzügen, ein besserer Zugang zu Behinderten-WCs oder eine Barrierefreiheit bei Stadtfesten und dem Weihnachtsmarkt – es braucht die Perspektive derjenigen, die täglich mit Barrieren konfrontiert sind, um diese abzubauen.
 
Inklusionsbeirat Bergedorf, Menschen mit Behinderung, Teilhabe, Missstände, Rollstuhlfahrer, Beratung von Politik und Verwaltung
Der Inklusionsbeirat Bergedorf hat öffentliche Toiletten auf Barrierefreiheit gecheckt. In diesem Fall klemmte die Tür und wurde umgehend wieder nutzbar gemacht.
 

Für ein barrierefreies Bergedorf.

Die selbstbestimmte Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen wirkt sich positiv auf die Lebensqualität und das subjektive Gesundheitsempfinden aus.

Deshalb arbeitet der Inklusionsbeirat eng mit Politik, Verwaltung und verschiedenen Einrichtungen zusammen.

So kann er auf Probleme aufmerksam machen, Vorschläge zur Verbesserung der Barrierefreiheit entwickeln und Projekte unterstützen, die Inklusion stärken.

Mit seiner Arbeit leistet der Beirat einen wichtigen Beitrag zu einer offenen und inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen die gleichen Chancen haben, aktiv am Leben teilzunehmen.

„Wir mussten viel Arbeit leisten, bis wir als Inklusionsbeirat mit permanentem Rederecht im Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration anerkannt wurden.“, berichtet der Vorsitzende des Inklusionsbeirats, Thomas Schrader. „Inklusion bedeutet, dass wir als Gesellschaft zusammenrücken und voneinander lernen. Behinderung kann jeden treffen – auch im Alter, denn 96 % der Behinderungen werden erst im Laufe des Lebens erworben.“

So ebenfalls bei Schrader, bei dem erst im Alter Multiple Sklerose (MS), eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, diagnostiziert wurde.

Seitdem sitzt er im Rollstuhl und muss sein Leben komplett neu meistern.

„Trotz Fortschritten bei der Barrierefreiheit in Hamburg ist der Alltag mühsam, da viele Barrieren im öffentlichen Raum und im Nahverkehr bestehen. Eine präzise Vorplanung ist erforderlich und spontane Aktivitäten werden erschwert.“, beschreibt Schrader seinen Alltag.

 

Inklusionsbeirat Bergedorf: Sprechzeiten.

Der Inklusionsbeirat hat sein Büro im 1. Stock des Marktkauf-Center-Bergedorf in der Alten Holstenstraße 30.

Hier findet jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 17:30 Uhr der Smalltalk „Plauderei am Donnerstag“ statt, bei dem Probleme und Erfahrungen ausgetauscht werden können.

Eine telefonische Sprechstunde gibt es an jedem Dienstag von 11:00 bis 13:00 Uhr unter der Telefonnummer 0160 – 54 33 961.

Wer jetzt noch mehr wissen möchte, der findet den Inklusionsbeirat auch mit einem Stand beim Frühlings- und Ostermarkt am 28. und 29. März 2026 im EG des Marktkauf-Center-Bergedorf mit Prospektmaterial und dem Verkauf von Kerzen (von Leben mit Behinderung.)
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


DAS KÖNNTE EUCH AUCH INTERESSIEREN:
# Frühlings- und Ostermarkt 2026 verwandelt Bergedorfer City!
# Artikel bequem im Newsstream bei Facebook finden!

 


DER BEITRAG HAT MIR GEFALLEN! HEIDI VOM LANDE® – ZAHLE ICH

Der Artikel ist kostenfrei zugänglich – es gibt keine Paywall hier im Blog.
Das heißt aber nicht, dass Online-Journalismus nicht finanziert werden kann.
Daher gibt es die Möglichkeit zur freiwilligen Unterstützung und Wertschätzung.

DEN BLOG UNTERSTÜTZEN – GEHT GANZ EINFACH ÜBER PAYPAL

Auch ein kleiner Betrag hilft schon ungemein und bedeutet ganz viel.
Daher sind Betrag und Häufigkeit bei Paypal frei wählbar.

Ein riesiges Dankeschön sagt HEIDI VOM LANDE
♡ Ja, ich will


FacebookTwitterPinterest
Avatar-Foto
Written by HEIDI VOM LANDE, Bloggerin