
Grünflächen werden ständig zugeparkt.
Beispielfoto: Pixabay
Hallo liebe Leser,
entlang der Lohbrügger Landstraße werden die öffentlichen Grünflächen und das Straßenbegleitgrün seit Jahren wiederkehrend als Abstellfläche für Kraftfahrzeuge genutzt.
Dieses Vergehen wird laut GRÜNE Fraktion Bergedorf kaum oder gar nicht geahndet. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …
Illegales Parken auf Grünflächen bleibt ungeahndet.
Die GRÜNE Fraktion Bergedorf bemängelt, dass entlang der Lohbrügger Landstraße öffentliche Grünflächen und das Straßenbegleitgrün seit Jahren wiederkehrend als Abstellfläche für Kraftfahrzeuge genutzt werden.
Entlang der Straße befinden sich öffentliche Grünflächen, Baumscheiben und kleinere Grünstreifen, die für das Stadtklima, die Aufenthaltsqualität und die ökologische Vielfalt von großer Bedeutung sind.
Eine Antwort der Zentralen Straßenverkehrsbehörde der Verkehrsdirektion und der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats legt offen, dass Ordnungswidrigkeiten in Bergedorf auch zukünftig kaum bis gar nicht geahndet werden.
„Die Stadt Hamburg fördert die Kampagne „Abpflastern“, für die der Bezirk wirbt. Dabei setzt er auf das Verantwortungsbewusstsein der Bergedorfer:innen und ruft dazu auf, Flächen privat zu entsiegeln. Gleichzeitig bevorzugt das Bezirksamt seine autozentrierte Politik und torpediert durch bloße Untätigkeit die Erhaltung und Wiederherstellung von Grünflächen“, bemängelt Nils Potthast, Vorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion.
Dadurch kommt es zu deutlichen Schäden wie Bodenverdichtung, zerstörter Vegetation und einer schleichenden Entwertung dieser Flächen als städtische Grünstruktur.
GRÜNE Fraktion kämpft um jedes Stückchen Grün.
Der Zustand hat sich über einen langen Zeitraum verfestigt, ohne dass erkennbar wirksame Schutzmaßnahmen umgesetzt wurden.
Polizei und Bezirksamt kennen die Problemlage, aber es läge keine besondere Beschwerdelage vor.
Außerdem wurde die klimaökologische Wirkung der Flächen relativiert und auf knappe Mittel hingewiesen.
Diese Entwicklung steht im Widerspruch zu der wachsenden Bedeutung intakter Grünflächen im urbanen Raum, insbesondere als Element der Klimaanpassung.
Straßenbegleitgrün trägt zur Abkühlung im Sommer, zur Regenwasserversickerung und damit zur Starkregenvorsorge, zur Biodiversität sowie zur Aufenthaltsqualität bei.
„Die Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats Bergedorf spricht von einer Parksituation, gegen die keine Beschwerden vorliegen. Die Zuständigen wollen offenbar nicht akzeptieren, dass es sich hier um das illegale Beparken von Grünflächen und Straßenbegleitgrün und eben nicht um Parkplätze handelt. Die Antwort schließt damit, dass auch künftig keine Kontrollen seitens der Straßenverkehrsbehörde zu erwarten sind. Eine öffentliche Bekundung, Recht und Gesetz zu missachten“, stellt Potthast fest. „Dass der Diskurs vom illegalen Parken hin zu öffentlichen Parkplätzen verschoben wird, nehmen wir nicht länger hin. Die GRÜNE Fraktion kämpft weiter um jedes Stückchen Grün in unserem Bezirk“, kündigt Potthast an.
Weitere Diskussionen um dieses Thema werden am Montag, 13. April im Fachausschuss für Verkehr und Inneres erwartet, da der Fachausschuss Umwelt und Klimaschutz zum Tagesordnungspunkt „Schutz und Wiederherstellung von Straßenbegleitgrün und öffentlichen Grünflächen im Bezirk“ hinzugeladen wurde.
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