Hohe Temperaturen, Sommer, Bezirksamt Bergedorf, Verhalten, Grüne Fraktion

Was tun, wenn das Thermometer Richtung 40 Grad klettert?

 
Hallo liebe Leser,
hohe Temperaturen im Sommer können für viele Menschen gesundheitlich belastend sein.

Darum informiert jetzt das Bezirksamt Bergedorf an den Kupferhofterrassen über den richtigen Umgang mit hohen Temperaturen. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …  

HEIDI VOM LANDE, Blog, Bloggerin, Hamburg

 

Der richtige Umgang mit hohen Temperaturen.

Um über Risiken aufzuklären und praktische Tipps für heiße Tage zu geben, bietet das Bezirksamt Bergedorf auch in diesem Sommer wieder einen „Hitzeaktionsstand“ an.

Das gemeinsame Angebot der Stabsstelle Klima und des Kommunalen Gesundheitsförderungsmanagements informiert niedrigschwellig über Möglichkeiten, sich selbst und andere vor den Folgen von Hitze zu schützen.

Der mobile Stand wird an vier Dienstagen im August vor dem neuen Stadtteilbüro am Kupferhof 1 aufgebaut:

| Dienstag, 04. August, 12 bis 16 Uhr

| Dienstag, 11. August, 12 bis 16 Uhr

| Dienstag, 18. August, 12 bis 16 Uhr

| Dienstag, 25. August, 12 bis 16 Uhr

Passantinnen und Passanten erhalten am Stand Informationen zum richtigen Verhalten bei Hitze – beispielsweise zum ausreichenden Trinken, zum Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und zum Umgang mit aufgeheizten Wohnungen.

Zusätzlich stehen kostenloses Trinkwasser und Sonnencreme zur Verfügung.

Ein schattiger Sitzplatz lädt dazu ein, eine Pause einzulegen.

Für Kinder gibt es Malangebote zum Thema Sonne und Hitze.
 

Ehrenamtliche unterstützen das Bezirksamt.

Unterstützt wird das Team des Bezirksamts von den diesjährigen „Hitzelotsinnen und Hitzelotsen“.

Die ehrenamtlich Engagierten wurden erneut geschult und sprechen gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Bezirksamts aktiv Menschen vor Ort an.

Die Hitzelotsinnen und Hitzelotsen kommen unter anderem aus Sportvereinen, dem sozialen Bereich und dem Seniorenbeirat.

Besonders ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Personen, die im Freien arbeiten, können durch hohe Temperaturen gefährdet sein.

Das Bezirksamt informiert deshalb über einfache Schutzmaßnahmen.
 

Der GRÜNEN Fraktion ist das zu wenig.

Die GRÜNE Fraktion hat in einer Großen Anfrage vom Bezirksamt Auskunft darüber verlangt, wie Bergedorfer*innen künftig vor Hitze geschützt werden sollen.

Die Antwort zeigt, dass vor allem nur auf Information gesetzt wird. Konkrete Schutzmaßnahmen fehlen bislang vollständig.

„Mit den Flyern vom Bezirksamt kann man sich höchstens Luft zufächeln“, sagt Nils Potthast, umweltpolitischer Sprecher und Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion Bergedorf. „Es wird sich getroffen und beraten, es werden Konzepte erstellt und anschließend wieder beraten. Uns hilft heute nicht weiter, wenn in diesen Konzepten auf Übermorgen verwiesen wird“, Potthast weiter.

In seiner Antwort legt das Bezirksamt offen, dass es bisher hauptsächlich Informationsarbeit geleistet hat und keine konkreten Maßnahmen plant. Es verweist auf laufende oder künftige Planungen.

Auffällig ist, dass die Verwaltung 2023 bis 2025 bei der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) keine Klimamittel für Hitzeschutzmaßnahmen beantragt hat.

Wieso die Mittel nicht für Maßnahmen beantragt wurden, lässt das Bezirksamt ungeklärt.

„Das Ausmaß der letzten Hitzewelle ist verheerend und wir dürfen nicht erneut in die nächste Laufen. Extreme Hitze muss endlich genauso ernst genommen werden wie Hochwasser oder Sturmfluten. Die eigentliche Katastrophe passiert dabei oft im Stillen: Besonders ältere Menschen, Obdachlose und Menschen mit Vorerkrankungen sind der Hitze schutzlos ausgeliefert, mit Folgen die im schlimmsten Fall tödlich sind. Uns fehlt eine Reaktion des Bezirksamtes auf die aktuelle Situation. Die Dringlichkeit ist offensichtlich, die hohen Temperaturen von heute sind kühl, verglichen mit dem, was noch auf uns zukommt“, erklärt Potthast.

Ich persönlich finde es auch im August viel zu spät, um über den Umgang mit hohen Temperaturen zu beraten. Der Sommer mit Hitzeperioden beginnt doch schon viel früher.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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Written by HEIDI VOM LANDE, Bloggerin