Carsharing, Vier- und Marschlande, SPD, Angebot, Bezirk Bergedorf, Autonom, Ländlicher Raum

Hat das Zukunft? Carsharing für den ländlich geprägten Raum.

Beispielfoto: Pixabay
 
Hallo liebe Leser,
die SPD-Fraktion Bergedorf will prüfen lassen, ob ein Carsharing-Modell mit ferngesteuerter Fahrzeugbereitstellung künftig auch in den Vier- und Marschlanden eingesetzt werden kann.

Mit der Drucksache 22-0947 „Carsharing für die Vier- und Marschlande testen“ fordert die SPD die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) auf, die Voraussetzungen für ein entsprechendes Pilotprojekt zu untersuchen. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …  

HEIDI VOM LANDE, Blog, Bloggerin, Hamburg

 

Carsharing für die Vier- und Marschlande.

Dabei geht es um ein ergänzendes Mobilitätsangebot: On-Demand-Shuttles und bestehende Buslinien sollen weiterhin eine zentrale Rolle im öffentlichen Verkehr übernehmen.

Das Carsharing könnte dort ansetzen, wo Bus- und Shuttle-Angebote nicht jede individuelle Fahrt abdecken können und insofern eine Alternative zum privaten PKW bieten, wo er nur selten gebraucht wird.

„Wir wollen, dass moderne Mobilitätsangebote auch die ländlich geprägten Teile Bergedorfs erreichen“, sagt Paul Veit, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Bergedorf. „Ein Carsharing-Fahrzeug, das bei Bedarf zum gewünschten Ort gebracht werden kann, könnte eine sinnvolle Ergänzung zu Bus und dem geplanten On-Demand-Verkehr sein. Deshalb wollen wir jetzt prüfen lassen, ob und unter welchen Bedingungen ein solches Modell in den Vier- und Marschlanden funktionieren kann.“

 

Ergebnisoffene Prüfung durch SPD-Antrag.

Der Antrag sieht ausdrücklich eine ergebnisoffene Prüfung der technischen, rechtlichen und betrieblichen Voraussetzungen vor.

Dabei sollen unter anderem Fragen der Fahrzeugsteuerung, der Zulassung und Haftung sowie der Einbindung in den bestehenden öffentlichen Verkehr betrachtet werden.

Auch die Perspektive einer späteren stärkeren Automatisierung soll berücksichtigt werden.

„Entscheidend ist für uns, dass neue Angebote nicht gegen den öffentlichen Verkehr ausgespielt werden“, betont die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Katja Kramer. „Mit unserem Bezirkswahlprogramm haben wir klar gesagt: Mobilität in den Vier- und Marschlanden und am dünner besiedelten Rand des Bezirks darf sich nicht länger allein auf den privaten PKW stützen. Wir wollen Busse, On-Demand-Angebote und neue Technik so einsetzen, dass alle gut und sicher unterwegs sein können – und die Vier und Marschlande sollen ein Testgebiet für innovative Verkehrsprojekte sein. Genau daran knüpfen wir mit diesem Carsharing Antrag an. Wenn Autos geteilt und aus einer Zentrale ferngesteuert oder autonom zu den Menschen gebracht werden, passt das perfekt zu unserem Ziel, die Abhängigkeit vom eigenen Auto zu verringern, persönliche Flexibilität im Verkehr zu erhalten und gleichzeitig etwas für das Klima und die Lebensqualität im Bezirk zu tun.“, so Kramer weiter.

 

Carsharing als zusätzliche Option.

Gerade in dünner besiedelten Gebieten können flexible Mobilitätsangebote dazu beitragen, die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Versorgungsangeboten zu verbessern. Die Prüfung soll deshalb auch zeigen, für welche Wege und Nutzergruppen ein solches Angebot tatsächlich einen Mehrwert bieten könnte und wie es sinnvoll mit dem vorhandenen Verkehrsangebot verknüpft werden kann.

„Die Menschen in den Vier- und Marschlanden brauchen Mobilitätsangebote, die zu den besonderen Bedingungen vor Ort passen“, sagt Heinz Jarchow, SPD-Fachsprecher für die Belange der Vier- und Marschlande. „Wir sollten deshalb neue Möglichkeiten nicht von vornherein ausschließen. Wenn sich zeigt, dass ein flexibles Carsharing sinnvoll, sicher und bezahlbar umgesetzt werden kann, wäre das eine zusätzliche Option für die Menschen in unserer Region.“


 
Wie seht ihr das? Ist das eine gute Idee oder spricht irgendetwas dagegen?
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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Written by HEIDI VOM LANDE, Bloggerin