Heidi vom Lande, Bergedorf Blog, Mastgänse, Gans, Weihnachtensessen, Tierquälerei, Angebot

Schöne fette Weihnachtsgans?

Hallo liebe Leser,
Gänse werden mit den Wintermonaten gerne in Verbindung gebracht, denn was wären der Martinstag, Weihnachten oder Silvester ohne ein festliches Essen, in dem Gänsefleisch eine bedeutende Rolle spielt! Aber woher kommen die geschlachteten Gänse und was sollte der Verbraucher besonders in Sachen Angebote beachten?


Gänsebraten in der kalten Jahreszeit

Gerade, wenn die schlachtfrische Gans in der kalten Jahreszeit besonders beliebt ist, kann es zu Liefereinschränkungen kommen. Darum bieten Metzger oder regionale Bauernhöfe bereits schon jetzt an, das vollmundige Gänsefleisch vorzubestellen, damit der Festtagsbraten auf alle Fälle gesichert ist.

Die Qualität hat dabei ihren Preis. Frische Gänse aus artgerechter Haltung kosten 12 bis 16 Euro pro Kilogramm. Das Bio-Geflügel kann sogar noch etwas teurer sein. Bio-Gänse leben mindestens 20 Wochen, haben Auslauf und erhalten Futter aus ökologischem Anbau. Es wird auf den Einsatz von Antibiotika, chemisch-pharmazeutische Zusätze oder Wachstumsförderer verzichtet.

Gans spricht ungarisch

Was ist aber mit den Gänsen aus dem Ausland wie zum Beispiel aus Polen oder Ungarn? Was steckt dahinter, wenn dir ein Angebot im Supermarkt für 4,99 Euro über den Weg läuft?

Wer Mastgänse im Discounter für zehn Euro oder weniger kauft, muss sich im Klaren sein, dass diese Preise quersubventioniert sind. Durch tierquälerische erzeugte Daunen und Stopfleber, wie hier im Bericht des SWR Fernsehens zu lesen ist.

Mich hat dieser Artikel schockiert und darum ap­pel­lie­re ich in der Winterzeit nochmal an alle Verbraucher, die gerne natürlich gut essen wollen, auf solche Gänsefleisch-Angebote aus dem Ausland zu verzichten und sich die Tierquälerei dahinter bewußt zu machen. Eure HEIDI VOM LANDE

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