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Zweite Lärmmessung auf Bergedorfer Baustelle in der Bleichertwiete.

 
Hallo liebe Leser,
am letzten Freitag wurde eine Einigung zwischen der Spezialtiefbaufirma Gollwitzer, der Rudolf-Steiner-Schule und den umliegenden Nachbarn in Sachen Lärmbelästigung durch die Baustelle in der Bleichertwiete in Bergedorf-Süd erzielt.

Bis zu sechs Stunden Bohrzeit täglich sind Anwohnern und Schülern in den kommenden Wochen zumutbar. Alles dazu erfahrt ihr nachfolgend …  

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Baustellen: Wie lange ist der Lärm zu ertragen?

In Gebieten, in denen fast nur Wohnhäuser stehen, müssen Bewohner damit leben, dass auf einer Baustelle von 7 Uhr morgens bis 20 Uhr abends gebaut wird.

Für Anwohner ist der tägliche Dreck, der Lärm der Bagger, Bohrer und Betonfahrzeuge in der Nachbarschaft nur schwer zu ertragen. Ausgiebig Lüften fällt schwer, Arbeiten im Homeoffice oder Unterricht für Schüler im angrenzenden Schulkomplex ist kaum machbar.

So auch beim Beispiel Bleichertwiete 12 bis 16 in Hamburg-Bergedorf: Hier entsteht ein hochwertiger Neubau mit 30 Eigentumswohnungen. Über Lärmbelästigungen auf dieser Baustelle hat die HEIDI VOM LANDE-Redaktion erst kürzlich berichtet (der Link zum Artikel ist am Ende dieser Seite zu finden).
 

Gestapelte Seecontainer als Lärmschutzwand.

Täglich zwölf Stunden Baulärm mit Überschreitung der Richtwerte in der kleinen Anliegerstraße in Bergedorf – Da musste die Behörde zum Schutz der Nachbarn und der Schüler einschreiten. Die informierte Behörde stellte eine Überschreitung der Richtwerte fest und ordnete noch vor Weihnachten Maßnahmen zur Minderung des Lärms von der Großbaustelle an.

Der riesige Bohrer durfte daher erst ab 14.00 Uhr für 2,5 Stunden eingesetzt werden. Zwei Lagen Seecontainer als Lärmschutzwand wurden angrenzend zur Rudolf-Steiner-Schule und zur Hassestraße aufgestellt. In der zweiten Januarwoche kam eine dritte Schicht dazu und eine erneute Messung des Schallpegels erfolgte.

Der Gutachter der beauftragten Ingenieurfirma stellte allerdings fest, dass die gestapelten Seecontainer als Lärmschutzwand nicht den gewünschten Erfolg brachten.
 

Ein Kompromiss für alle Beteiligten muss her!

Der Geschäftsführer der Spezialtiefbaufirma, Harald Gollwitzer, setzte sich spontan ins Auto und fuhr mal eben von Bayern hoch in den Norden. In der Bleichertwiete suchte er unter Corona-Auflagen den Dialog mit der Baubehörde, dem Geschäftsführer der Rudolf-Steiner-Schule und Anwohnern im Viertel, „denn ein gutes Miteinander ist ihm sehr wichtig“.

Und siehe da: Eine Lösung für alle Parteien wurde gefunden! Da der Schulbetrieb wegen der Corona-Auflagen nur eingeschränkt stattfindet, stimmte auch der Schulleiter einer Bohrzeit von täglich sechs Stunden zu. In dieser Zeit kann die Spezialtiefbaufirma einiges schaffen, damit es nicht mehr zu weiteren Bauverzögerungen kommt.

Der Zeitplan sieht nun folgendermaßen aus :
* Bohrabeiten an der Straße bis zum 12.2., danach
* Umsetzen der Container an den Gehweg (mit Ausnahme der Baustellenzufahrt)
* Bohrarbeiten Gründungspfähle, im Baufeld verteilt, bis 25. März 2021
* Erdaushub bis Mitte Mai 2021

Die lärmintensiven Bohrarbeiten gehen 4 Tage in der Woche von 13.15 bis 19.15 Uhr. Vormittags erfolgen Nebenleistungen, bis 20 Uhr Aufräumarbeiten und das Säubern der Maschinen.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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