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Autonomer On-Demand-Verkehr emoin ist nun im Bergedorfer Villenviertel möglich.

Foto v.l.n.r: Dr. Andree Hohm (Continental), Ulf von Krenski (Kommissarischer Leiter des Bezirksamtes Bergedorf), Sarah Kern (EasyMile), Dr. Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg), Dr. Anjes Tjarks (Senator für Verkehr und Mobilitätswende der FHH), Toralf Müller (Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein).
 
Hallo liebe Leser,
in den letzten Monaten wurde der kleine fahrerlose Bus in Bergedorf getestet und heute konnte Hamburgs erster autonomer On-Demand-Verkehr im Villenviertel offiziell gestartet werden. Bei der Premierenfahrt waren mit dabei: Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, der Senator für Verkehr- und Mobilitätswende, Dr. Anjes Tjarks und der kommissarische Leiter des Bezirksamtes Bergedorf, Ulf von Krenski.

Ab Dienstag werden drei selbstfahrende Shuttles durch das Bergedorfer Villenviertel fahren. Fahrgäste buchen ihre Fahrt kostenlos über die emoin-App. Mehr erfahrt ihr nachfolgend …  

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Fahrgäste können ab Dienstag, 21.09.21, ihre Fahrten kostenlos über die emoin-App buchen. Das Forschungsprojekt ist Teil des RealLabHH (Foto: Continental).
 

Selbstfahrende Shuttles offiziell in Betrieb genommen.

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) bringt emoin gemeinsam mit Continental, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der Prüfgesellschaft Dekra Automobil GmbH sowie dem Technologieunternehmen EasyMile auf die Straße.

Im Beisein von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende Dr. Anjes Tjarks und Bergedorfs kommissarischem Bezirksamtsleiter Ulf von Krenski haben die Projektpartner heute die drei selbstfahrenden Shuttles offiziell in Betrieb genommen.

Die Kleinbusse sollen die Lücke auf der „ersten und letzten Meile“, zwischen dem Wohnort und den nächstliegenden ÖPNV-Haltestellen, schließen.
 
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Zum ersten Mal fahren selbstfahrende Shuttles (Foto: Continental).
 

On-Demand-Verkehr in Hamburg-Bergedorf.

Die batteriebetriebenen Shuttles sind von Dienstag, 21. September 2021 bis zum 31. Oktober 2021 täglich von 8:30 Uhr bis 19:30 Uhr über die emoin-App (erhältlich im App- oder Google Play-Store) oder telefonisch unter der Nummer 040/72594-787 buchbar. Die Mitfahrt ist kostenlos.

Das Institut für Verkehrssystemtechnik des DLR stellt die Software zum Disponieren der bedarfsgesteuerten Shuttles zur Verfügung. Anders als beim Linienverkehr gibt es hier virtuelle Haltepunkte und keine festen Fahrpläne. Der DLR-Algorithmus koordiniert die Kleinbusse.

Wird ein Fahrzeug gerade nicht benötigt, wartet es am Bergedorfer ZOB. Dadurch werden Leerfahrten vermieden und der Betrieb effizienter. Das DLR erforscht außerdem zum Testbetrieb die Nutzerfreundlichkeit des emoin-Service.
 

Bergedorfer Villenviertel ist ein idealer Standort.

Das emoin-Bediengebiet erstreckt sich vom Bergedorfer ZOB über den Reinbeker Weg bis zur Daniel-Hinsche-Straße. Die Straßenverhältnisse im Bergedorfer Villenviertel bieten mit Hinblick auf zahlreiche projektspezifische Kriterien wie Straßenqualität, Tempo 30, parkende Autos und Steigungen optimale Rahmenbedingungen für den Einsatz der Shuttle-Flotte, die mit einer Betriebsgeschwindigkeit von maximal 18 km/h unterwegs ist.
 

Hochauflösende Radarsensoren erkennen Hindernisse.

Das Technologieunternehmen Continental ergänzt die bereits bestehende Sensorik der fahrerlosen Shuttles um weitere Radarsensoren. Weiterhin sind 3D-Flash-Lasersensoren des Unternehmens eingebaut, die ganze Verkehrsszenarien aufnehmen und damit das Fahrzeugumfeld genau erfassen.

Die eingesetzten hochautomatisierten, elektrischen Fahrzeuge gehören zum Typ EasyMile EZ10 der dritten Generation. Das Shuttle wurde bereits in mehr als 30 Ländern weltweit eingesetzt und ist dank automatischer Zustiegsrampe barrierefrei.

Die vier Meter langen und etwa zwei Tonnen schweren Kleinbusse können in diesem Projekt bis zu fünf Fahrgäste aufnehmen. Da die Shuttles nach aktueller Gesetzgebung noch nicht fahrerlos unterwegs sein dürfen, ist stets ein Fahrzeugbegleiter der VHH an Bord, der zu jeder Zeit in das Verkehrsgeschehen eingreifen kann.
 

Wie geht autonomes Fahren in der Praxis?

Die Fahrzeuge sind außerdem technisch durch Expertinnen und Experten des Dekra Technology Center geprüft.

Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher: „Mit emoin wird in unserer Stadt ein weiteres selbstfahrendes Fahrzeug in den Straßenverkehr integriert, um das autonome Fahren im Echtbetrieb zu erproben. Zugleich geht im Oktober auf der Strecke der S21 die erste digital gesteuerte S-Bahn in Betrieb. Das sind starke Impulse aus Hamburg für die Entwicklung der Mobilität von morgen, die durch das ‚RealLab Hamburg‘ und den ITS-Weltkongress näher rückt. Ich wünsche dem emoin-Bus viel Erfolg und allzeit gute Fahrt.“


Im Reallabor Hamburg (RealLabHH) soll die Mobilität von morgen im Hier und Jetzt einer Metropole erprobt werden und darauf aufbauend eine Blaupause für die digitale Mobilität der Zukunft entstehen. Die gesellschaftliche Debatte zu digitalen Mobilitätsservices steht dabei im Zentrum, um wichtige Erkenntnisse darüber zu liefern, welche Ansätze sich in der Praxis bewähren.

VHH-Geschäftsführer, Toralf Müller: „Die VHH bewegt seit über 100 Jahren die Metropolregion Hamburg und wir wollen auch weiterhin die Zukunft der Mobilität mitgestalten. Im Forschungsprojekt emoin sammeln wir Erfahrungen im Betrieb selbstfahrender Fahrzeuge in einem Reallabor. Das ist eine einzigartige Gelegenheit, um unter anderem die Anforderungen an die Fahrzeugtechnik und die Straßeninfrastruktur ableiten zu können. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir diese Technologie nun weiterentwickeln und durch unsere bereits bestehende große Nähe im Einsatzgebiet die Akzeptanz für autonomes Fahren stärken.“


 
Ich bin jetzt schon ganz gespannt auf eure Mitfahrberichte, die ihr hier oder bei Facebook gerne in den Kommentaren hinterlassen könnt.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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