
Die Kultkneipe BeLaMi im Herzen von Bergedorf.
Foto: HEIDI VOM LANDE
Hallo liebe Leser,
was haben wir da getanzt, geflirtet und die Nächte brutal durchgemacht: Die Kultkneipe BeLaMi im Hamburger Stadtteil Bergedorf war seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der lokalen Szene.
Doch Ende 2024 gab es den letzten Silvester-Frühschoppen und seitdem dümpelt das Haus in der Holtenklinker Straße 26 nur noch so vor sich hin.
Seit Kurzem wird das Eckgrundstück in einem Immobilienportal als Investment-Chance angeboten. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …
Mischung aus Kneipe und Kulturzentrum.
Das BeLaMi befindet sich in einem historischen Gebäude an der Holtenklinker Straße 26 in Bergedorf, dessen Geschichte über fast 130 Jahre zurückreicht.
Ursprünglich diente es in der damaligen „Bierstraße“ als ein sogenannter „Utspann“ (Plattdeutsch für „Ausspannen“), eine Raststätte für Bauern und Pferde, die das Bier in Fässern mit Pferd und Wagen zum Kunden brachten.
In den 1950er-Jahren wurde es unter anderem als Geschäft von Fahrrad Marcks genutzt, bevor es schließlich zur Kneipe von Virus, Bastion oder La Mirage wurde.
Am 1. April 1994 eröffnete DJ Hase (Carsten Schniedewind) in dem Gebäude das Lokal „Schniedewind“.
Hier gab es dann an jedem Wochenende Tanz, in der Woche Musik und Gastronomie.
Konzerte, Bands aus der Kleinkunstszene und regelmäßige „Schwitz“-Discos (es war so voll, dass das Wasser an den Fenster runter lief) sind vielen Bergedorfern heute noch geläufig.
Seit seiner Eröffnung als BeLaMi in den 2000er-Jahren von Lars Jacobsen und Mike Weil entwickelte sich die Location schnell zu einer sehr beliebten Kulturkneipe mit Lesungen, Konzerten, Veranstaltungen und Fußballübertragungen.
2006 übernahm Mike Weil komplett die Immobilie.
Durchzechte Nächte, fröhliche Silvesterfeiern, gemeinsame Gesänge, Rockabende mit internationalen Musikgrößen wie Vanesa Harbek, Lord Bishop, Abdou Day oder Modern Earl prägten das Konzept.
Ebenso wie ein Sonntagsbrunch oder gemütliche Abende im Biergarten.
Bedeutung für Bergedorf.
In einem Stadtteil, der nicht so stark vom Nachtleben geprägt ist, wie etwa St. Pauli, nahm das BeLaMi eine besondere Rolle ein.
Es zog Besucher gezielt nach Bergedorf und bot eine Alternative zu den großen Partyvierteln in Hamburg.
Für viele Einheimische war die Kneipe ein sozialer Treffpunkt, an dem man Freunde trifft, Veranstaltungen erlebt und Teil der lokalen Kulturszene ist.
Gerade diese Mischung aus persönlicher Atmosphäre und kulturellem Angebot machte den Kultstatus aus.
Der Betrieb im BeLaMi ist nun eingestellt.
Die Kultkneipe BeLaMi steht seit Ende 2024 vor dem endgültigen Aus. Den Silvester-Frühschoppen haben noch viele Bergedorfer und Gäste aus dem Umland erlebt. Seitdem ist der Betrieb eingestellt.
Das Grundstück, auf dem sich das BeLaMi befindet, wird nun im Internet bei ImmoScout 24 als „ein Filetstück für den Wohnungsbau im Hamburger Osten“ zum Verkauf angeboten.
Perspektivisch soll das 454 m² große Gelände neu entwickelt werden, möglicherweise mit einem modernen Geschosswohnungsbau.
Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
EURE HEIDI VOM LANDE
DAS KÖNNTE EUCH AUCH INTERESSIEREN:
# Mehr über das BeLaMi lesen!
# Artikel bequem im Newsstream bei Facebook finden!
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Mailchimp. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen



















Haut in die Tasten und hinterlasst Feedback!