Sex mit Pastor, Kirche, Sohn angeboten, Zwangsprostitution, Zuhälterei, sexueller Nötigung, sexueller Missbrauch Schutzbefohlener, Bezirk Bergedorf, Ochsenwerder, Vier- und Marschlande

Dem 64-jährigen M. wird sexueller Missbrauch von Jugendlichen in drei Fällen zur Last gelegt.

 
Hallo liebe Leser,
wie die HEIDI VOM LANDE-Redaktion bereits schon im Mai 2026 berichtet hat, wird dem angeklagten Pastor M. aus dem Bezirk Bergedorf sexueller Missbrauch von Jugendlichen in drei Fällen zur Last gelegt.

Er soll u.a. im März 2022 mit dem Mittäter M.H. vereinbart haben, dass dessen damals 15-jähriger Sohn J.H. gegen ein Entgelt in Höhe von 2.800 Euro sexuelle Dienste gegenüber dem Angeklagten erbringt.

Gestern wurde das Urteil gesprochen. Alles dazu erfahrt ihr nachfolgend …  

HEIDI VOM LANDE, Blog, Bloggerin, Hamburg

 

Mildes Urteil zum Vorwurf des sexuellen Missbrauchs.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 8 Monaten beantragt, doch der angeklagte Pastor wurde gestern vor dem Landgericht Hamburg zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr und 9 Monaten auf Bewährung verurteilt.

Das Gericht sprach den 64-Jährigen auch wegen Besitzes eines jugendpornografischen Bildes schuldig.
 

Teil-Freispruch.

Das Gericht hat den angeklagten Pastor von zwei Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen freigesprochen.

Mit der Anklageschrift wurde ihm der sexuelle Missbrauch des damals 15-jährigen Zeugen auf der Rückbank seines Autos sowie auf der Reeperbahn zur Last gelegt.

In seiner Urteilsbegründung hat das Gericht ausgeführt, dass der Jugendliche in seiner Vernehmung in der Hauptverhandlung an das Geschehen auf der Rückbank keine Erinnerungen mehr gehabt habe.

Zu dem Geschehen auf der Reeperbahn habe der 15-Jährige bekundet, er habe den Wunsch geäußert, Geschlechtsverkehr mit einer Frau haben zu wollen.

Daraufhin soll sein Vater ein Treffen mit einer – vom Zeugen als solche zunächst nicht erkannten – Trans-Frau initiiert haben.

Eine Beteiligung des Pastors hat das Gericht nicht feststellen können.
 

Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs.

Das Gericht hat die Feststellung getroffen, dass es am im April 2022 zum sexuellen Missbrauch des damals 15-Jährigen im Pastorat in Hamburg-Ochsenwerder gekommen sei.

Der Angeklagte soll den Vater des damals 15-Jährigen Zeugen seit einiger Zeit gekannt haben, da der Vater seinen Sohn in der Gemeinde des Angeklagten nachträglich habe konfirmieren wollen.

Es soll dann zu einem Treffen gekommen sein.

Dabei soll sich der damals 15-Jährige zunächst in Abwesenheit des Angeklagten entkleidet und anschließend auf sein Bett gelegt haben.

Sodann soll der Angeklagte den Jungen absprachegemäß berührt und geküsst haben. Dafür soll der Angeklagte Geld bezahlt haben.

Das Gericht konnte jedoch nicht feststellen, dass sich der damals 15-Jährige in einer Zwangslage befunden habe, welche der Angeklagte ausgenutzt habe.
 

Urteil wegen Besitz von Jugendpornos.

Der angeklagte Besitz kinder- und jugendpornografischer Bilder bestätigte sich nur zum Teil.

Der Pastor soll auf seinem IPad Pro eine Bilddatei besessen haben, welche zeigt, wie ein höchstens 14-jähriges Mädchen einen erwachsenen jungen Mann befriedigt.

Bei einem anderen Foto ist das Gericht nach § 154a Abs. 2 StPO verfahren.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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Written by HEIDI VOM LANDE, Bloggerin