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„The King – Elvis und der amerikanische Traum“ – Ein musikalisches Roadmovie quer durch Amerika.

Foto: Pixabay


Hallo liebe Rock ’n‘ Roll-Fans,
im April 2018 startete der Kinofilm „The King – Mit Elvis durch Amerika“ vom vielfach ausgezeichneten Regisseur und Autor Eugene Jarecki in Deutschland. Ein musikalisches Roadmovie, in dem der alte Rolls Royce von Elvis durch ganz Amerika als rollendes Film- und Musikstudio fährt.

Der Rolls Royce fährt auf den Spuren des „King Of Rock ’n‘ Roll“ und unterschiedlichste Personen nehmen auf der Rückbank Platz. Darunter Wegbegleiter des King, berühmte Hollywoodstars, aber auch ganz normale Fans. Sie erzählen von ihren Erlebnissen mit Elvis und seiner Musik.

Die Dokumentation über die Stationen des King gibt es bald im TV zu sehen – daher mein Tipp für euch. Lest hier weiter …
 

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The King – Elvis und der amerikanische Traum.

Die Doku enthält die einfühlsame und umfassende Darstellung von Elvis Presley. Der ehemalige 20-jährige LKW-Fahrer unterschrieb 1955 seinen Vertrag mit RCA Records. Er hatte bereits fünf Singles veröffentlicht, darunter einen Lokalhit in den amerikanischen Südstaaten. Ein paar Monate später war er auf dem Weg zum Weltstar und steinreich.

„Und was hat er vom Geld gehabt? Er wurde fett und man fand ihn mit 42 tot auf seiner Toilette“, sagt der Schauspieler Ethan Hawke in der Doku. Elvis, der es mit einer Milliarde verkauften Tonträgern zum erfolgreichsten Sänger aller Zeiten brachte, verkörperte den amerikanischen Traum. Aber war er glücklich?

Der alte Rolls Royce von Elvis bietet auf der Reise durch Amerika reichlich Gesprächsstoff, ist gleichzeitig Bühne für Musikgigs und verreckt auch mal unterwegs bei den Stationen des Musikers vom Geburtsstädtchen Tupelo im Bundesstaat Mississippi über Memphis, Nashville, New York sowie Bad Nauheim, wo Presley als G.I. stationiert war, und Las Vegas zurück nach Graceland, der Ranch in Memphis, in der er 1977 starb. Mit Musik von John Hiatt, Emi Sunshine and the Rain, Immortal Technique, Mary Gautier und vielen mehr. Die ausführenden Produzenten sind Steven Soderbergh, Errol Morris und Roseanne Cash. Prominente wie Ethan Hawke, Emmylou Harris, James Carville, Alec Baldwin, Van Jones, Chuck D und Ashton Kutcher sowie unbekannte US-Bürger machen sich auf der Reise Gedanken über ihr Amerika heutzutage.

„The King – Elvis und der amerikanische Traum“ ist nämlich auch zugleich eine politische Bestandsaufnahme eines zerrissenen Landes und kulturelles Porträt. Ein Roadmovie mit viel Musik. Elvis, der einfache junge Mann vom Land, wird zum ersten globalen Superstar und geht einsam zugrunde an einem Giftcocktail von Geldgier, Drogen und Machthunger.
 
TV-Tipp: 01.08.2018, 22:45 Uhr, Das Erste
 

Elvis in meiner Geburtsstadt Bremerhaven

Die Elvis-Bronze-Tafel steht an der Kaje vor dem Kreuzfahrt-Terminal in Bremerhaven, der Stadt, in der ich geboren wurde. Die Gedenktafel ist nicht frei zugänglich, kann aber bei guter Sicht mit dem Fernrohr gesichtet werden und erinnert an den Besuch des berühmten „King Of Rock ’n‘ Roll“ damals.

Denn der wohl bekannteste Rekrut der amerikanischen Streitkräfte, Elvis Presley, kam am 1. Oktober 1958 auf dem Truppentransporter GENERAL RANDALL in Bremerhaven an, ging von Bord und betrat erstmals europäischen Raum. Die Medien sowie einige hundert enthusiastische, vor allem weibliche Fans bereiteten dem Rockstar in Uniform einen entsprechenden Empfang. Der „King of Rock“ erklärte in der Seestadt: „I am happy to be here!“

# Elvis in Bremerhaven: „I’m happy to be here“ im Web (klick)

 
Meine Mutter, damals ca. 16 Jahre alt, konnte bei dem Spektakel in Bremerhaven nicht dabei sein, denn zu der Zeit funktionierte die Verbreitung über Social Media und auch das Hin- und Her-Kutschiere mit den „Elterntaxis“ noch nicht. Sie wird sich daher sehr freuen, das Lebensgefühl der 1950er Jahre in der Reportage am 01.08.2018 noch einmal erleben zu dürfen.
 
Eure HEIDI VOM LANDE

 

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