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Von wegen keine Beeinträchtigungen!

Das sehen Carmen Harling (56, li.), Marie Regel (22, mi.) und Lara Bolewski (25, re.) aus der Brookstraße 17 aber ganz anders!
 
Hallo liebe Leser,
seit Jahren Ratten im Keller, Wasser von oben und unten, Schimmel in allen Ecken und jetzt auch noch Bauschutt durch Abrissarbeiten der Nürnberger Immobilienagentur im Garten. Was kann man den Bewohnern des Horrorhauses noch alles zumuten?

In der Bleichertwiete sollen zwei Häuser mit teuren Eigentumswohnungen entstehen. Aufgrund von Abrissarbeiten der ehemaligen Traditions-Tischlerei Sprekelsen & Jacobsen wurde die angrenzende Grünfläche nun so stark geschädigt, dass sie nicht mehr benutzt werden kann.

Zusätzlich befürchten die Mieter der Bruchbude in der Brookstraße 17 einen Einsturz des Gebäudes, denn die Bagger haben schon ordentlich die Wände wackeln lassen. Ob Vermieter und Behörden etwas unternehmen? Das erfahrt ihr hier …  

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Bereits im Oktober 2013 berichtete die Hamburger Morgenpost über die Praktiken des Vermieters Christian F. aus Billwerder und über den „Keller, der sich als Kulisse für einen Horrorfilm eignet“.
 

Die Mieten zahlt der Staat für die maroden Wohnungen.

Seit Jahren wird an den Mietwohnungen in der Brookstraße 17 in Hamburg-Bergedorf so gut wie nichts gemacht. Im Keller tummeln sich Ratten, das Wasser läuft an den Wänden herunter und folglich blüht der Schimmel. Risse, Löcher und Flecke an den Wänden sowie viele Mängel mehr sind vorhanden.

Carmen Harling, Lara Bolewski und Marie Regel können ein Lied vom „Schönen Wohnen“ singen:

„Herr F. geht gar nicht mehr ans Telefon, wenn wir anrufen. Wir hatten teilweise drei Monate lang kein Warmwasser oder konnten das Schlafzimmer im Winter nicht nutzen, weil das Fenster nicht zu schließen ging. Eine wahre Herausforderung mit Kindern.“


Der Vermieter Christian F. ist kein Unbekannter: Er lässt in seinen Häusern Leute wohnen, die keine andere Wahl haben. Meistens sind es Hartz-IV-Empfänger, bei denen die Kosten vom Staat übernommen werden. So erzielt er absurde Mieten für Bruchbuden, die auf dem normalen Mietmarkt mit derartigen Mängeln überhaupt nicht zu erreichen wären.
 
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Der rote Schuppen wurde von den Mietparteien der Brookstraße 17 als Stauraum verwendet, da der Horror-Keller nicht nutzbar ist. Dort war u.a. die Ursprungsküche aus der Wohnung von Mieterin Lara eingelagert.
 

Wenn nebenan gebaut wird!

Lange nach dem Abriss der Hauptgebäude der ehemaligen Tischlerei rollten nochmal die Abrissbagger an und machten die beiden baulichen Anlagen auf dem Foto platt.

„Die eingelagerte Küche und anderer Besitz von mir sind jetzt einfach nicht mehr da!“, berichtet Bolewski traurig.

„Herr F. hat uns nicht über Bauarbeiten in der Nachbarschaft informiert. Wir haben überhaupt nur durch die Flyer der PROJECT Real Estate AG in Nürnberg erfahren, dass hier ein hochwertiger Neubau mit 30 Eigentumswohnungen entstehen soll.“, so die Mieterinnen Harling und Regel.


 
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Mieterin Bolewski ist genervt über die Trümmerteile, die sich im Garten verteilt haben. Ob sich der Vermieter kümmert, ist fraglich.
 

Wenn die Bagger kommen, wackeln die Wände.

Die Mieter haben Angst, dass ihr Haus in der Brookstraße 17 einstürzen könnte. Die vielen Schäden im und am Haus sowie die Risse in den Wänden sorgten dafür, dass sie das Bezirksamt eingeschaltet haben.

„Das Bauamt hat einen Gutachter geschickt. Der hat gesagt, dass das Haus in keinem guten Zustand, aber standsicher ist. Es könnte lediglich absacken. Natürlich ist uns bange, dass das Gleiche passieren könnte, wie auf der anderen Seite der Baustelle. Da fehlte bei dem Mehrfamilienhaus in der Bleichertwiete plötzlich die Hausecke“.


Carmen Harling, Lara Bolewski und Marie Regel wünschen sich, dass Bewegung in den Fall kommt, der Garten wieder hergestellt und der Bezirksamtsleiter erneut ein Auge auf den Hauseigentümer werfen wird. Denn die Behörden schlagen sich schon seit den 80er Jahren mit Horror-Vermieter F. rum!
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


DAS KÖNNTE EUCH AUCH INTERESSIEREN:
# MOPO-Artikel vom 30.10.2013 „Hilfe, wir leben im Horrorhaus!“
# Artikel im Blog „Einsturzgefahr in der Bleichertwiete“!
# Artikel im Blog „Bau von 30 Eigentumswohnungen in der Bleichertwiete“!
# Artikel bequem im Newsstream bei Facebook finden!

 

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