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Die Bürgerinitiative „Bergedorf stellt alles in den Schatten – für ein lebenswertes Stuhlrohrquartier“ konnte in 2017 sehr viel bewegen.

Foto: Mitarbeiter des Bezirksamtes (li.) nehmen gesammelte Unterschriften von Vertretern der Bürgerinitiative (re.) entgegen.
 
Hallo liebe Leser,
erinnern wir uns kurz zurück: Bereits 2018 sollten Bagger in Hamburg-Bergedorf anrücken, um das alte Stuhlrohrquartier am Schleusengraben zu einem modernen Wohnareal zu machen.

In nur 55 Tagen sammelte die Bürgerinitiative „Bergedorf stellt alles in den Schatten – für ein lebenswertes Stuhlrohrquartier“ weit mehr als 3.000 Unterschriften und konnte dadurch einen Planungsstopp erreichen. Eine Vereinbarung zu der Thematik: „Zu groß, zu dicht, zu viel Verkehr“ wurde im Anschluss zwischen den Beteiligten ausgehandelt.

Jetzt haben wir Sommer 2020 und insgesamt kann der Baubeginn (und der Rückbau vorhandener baulicher Anlagen) derzeit nicht prognostiziert werden. Mehr dazu hier …  

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Die ursprüngliche Entwicklungsplanung eines neuen Stadtquartiers in Hamburg-Bergedorf von 2017.
 

Abschlussvereinbarung mit der Bürgerinitiative.

Laut Pressestelle steht das Bezirksamt ohne Einschränkung zu der Verpflichtung, die Abschlussvereinbarung mit der Bürgerinitiative „Bergedorf stellt alles in den Schatten – für ein lebenswertes Stuhlrohrquartier“ umzusetzen – nicht auch zuletzt durch entsprechenden Beschluss der Bezirksversammlung.

Nach dem Eindruck des Bezirksamtes fühlt sich auch die Vorhabenträgerin – die BUWOG – dieser Vereinbarung nach wie vor verpflichtet. Nach den im Zuge der Eingliederung der BUWOG in die Vonovia vorgenommenen Umstrukturierungen und personellen Neuaufstellungen befinden sich BUWOG und Bezirksamt in intensiven Gesprächen, damit ein lebendiges und nachhaltiges Quartier im Sinne der Vereinbarung geschaffen wird.
 

Bestmögliche Lösung für Bergedorf erreichen.

Die zu bearbeitenden Themen sind ausgesprochen umfangreich und anspruchsvoll. Im Einzelnen werden seit mehreren Monaten insbesondere folgende Themenbereiche bearbeitet mit dem Ziel, die bestmögliche Lösung für Bergedorf zu erreichen:

# Stadtgestalt (z.B. konkrete Verteilung der Baumassen, Silhouette, Sichtachsen, Merkzeichen, Geschossflächen, Gebäudeidentitäten (Bergedorfer Mischung)
# Lage/Verteilung von gewerblichen und sozialen Nutzungen, Berücksichtigung vorhandener gewerblicher Nutzungen
# Wohnungsmischung
# Erschließung/Mobilität (z.B. öffentliche und private Straßen; Flächen für Carsharing, Radstationen, Packstationen, Ladeinfrastruktur; Anlieferungen, Parkplätze, Tiefgaragen)
# Freiraumkonzept (z.B. private, halböffentliche, öffentliche Flächen, Spiel- und Bewegungsflächen)
# Entwicklung des Multifunktionsgebäudes zu einem belebten Treffpunkt
# Stuhlrohrhalle (z.B. Nutzungskonzept, denkmalgerechte und stadtgestalterisch angemessene Integration in die Umgebung)
# Entwässerungskonzept (z.B. Regenrückhaltung, Regenwasserverwendung, Regenwasserbehandlung)
# Kindertagesstätten (z.B. Zahl und Lage der Standorte, Nutzungen von Freiflächen außerhalb der Öffnungszeiten)
# Energiewirtschaftliches Konzept
# Lärmschutz
# Grundstücksfragen
 

Der Planungsprozess.

Die Dauer des Planungsprozesses ist aktuell noch nicht konkret terminiert, weil vielfältige technische und wirtschaftliche Fragestellungen zu klären sind und einander bedingen, neue hinzukommen, und auch die politischen Gremien und die Öffentlichkeit noch einzubeziehen sein werden.

Ziel des Bezirksamtes ist es, einen belastbaren und mit der Abschlussvereinbarung im Einklang stehenden Planentwurf mit den politischen Gremien und der Bürgerinitiative zu kommunizieren.

Die inhaltliche Ausgestaltung der gemeinsam erzielten Ergebnisse benötigt aufgrund der beschriebenen Verfahrensschritte diese Zeit, aber auch die gebotene Ruhe. Die Verhandlungspartnerin weiß um die Bedeutung für Bergedorf und die politische Brisanz.

Das Bezirksamt legt großen Wert darauf, dass die Ziele und Festlegungen aus dem Verfahren in den Gesprächen weiter mit hoher Priorität und Klarheit verfolgt und dann auch umgesetzt werden und gleichzeitig die Aushandlungen zeitlich in einem zu akzeptierenden Rahmen bleiben.

Die Umgestaltungen innerhalb des Unternehmens erschweren momentan allerdings die weiteren Vorgehensweisen. Daher ist der Baubeginn noch abzuwarten.

EURE HEIDI VOM LANDE
 


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