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Das Jade Race bei Wilhelmshaven zieht Racing-Teams und Zuschauer aus ganz Europa an.

Foto: Christoph Lange
 
Hey Folks,
wenn Motoren aufheulen, die Luft vibriert und Zehntausende Motorsportbegeisterte anreisen, dann ist Jade Race!

Die Drag-Race-Veranstaltung für Autos und Motorräder, bei der die gerade Rennstrecke über die Viertelmeile schnellstmöglich zurückzulegen ist, findet seit 2010 auf dem Flugplatz Mariensiel als internationale Rennsportveranstaltung statt.

Jahrelang funktionierte der Asphalt einwandfrei, doch dann kam im letzten Jahr ein neuer Streckenbelag zum Einsatz und somit das Aus für das Beschleunigungsrennen.

Sind sich Politik, Flugplatzbetreiber und Baufirma der Bedeutung des Rennens für die Region wirklich bewusst oder wie kann es sein, dass das Jade Race plötzlich nicht mehr „systemrelevant“ ist?

Das fragt sich der Veranstalter und hat eine Online-Petition gestartet, denn er sieht den norddeutschen Motorsport in seiner Existenz maßgeblich bedroht. Mehr hier …  

HEIDI VOM LANDE, Blog, Bloggerin, Hamburg

 
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Allein mehr als 20 Rennteams aus dem Großraum Hamburg nehmen am Jade Race in Mariensiel teil (Foto: Fotoharry und Clarissa).
 

Jade Race: Drag-Racing für Adrenalin-Junkies.

Seit 2010 verwandelt der Drag-Racing-Motorsport den Runway des „JadeWeserAirports“ in eine Rennstrecke. Die Startbahn ist 1459 m lang und 30 m breit und bietet auch für die stärksten Fahrzeuge eine üppig bemessene Brems- und Auslaufzone.

Nicht nur die Fahrer der Beschleunigungsrennen haben Gefallen an der Piste gefunden, denn auch die vielen Zuschauer genießen den Blick auf die Strecke.

Die Veranstaltung wurde von Michael Behrens, Geschäftsführer der Jade-Race UG, und seinen 70 Ehrenamtlichen über die Jahre mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft zum professionellen Rennen mit hohen Sicherheitsstandards entwickelt.

Doch dann kam im Dezember 2019 von der Geschäftsführung des „JadeWeserAirports“ die Nachricht, dass der Flugplatz in Mariensiel nicht mehr genutzt werden kann. Der Schock für alle Beteiligten!
 
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Vor typisch norddeutscher Kulisse wird direkt am Busen der Natur Motorsport vom Feinsten betrieben (Foto: Lange).
 

Hochbelastbarer Asphalt hält nicht, was er verspricht?

Im vergangenen April ging es los mit den Sanierungsarbeiten am „JadeWeserAirport“. Rund 38.500 Quadratmeter Asphalt wurden abgefräst und 13.500 Tonnen neuer Asphalt eingebracht. Die Kosten von rund 1,8 Millionen Euro teilten sich die Stadt Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland jeweils zur Hälfte.

„Die frisch sanierte Fahrbahndecke hat mit Absenkungen und Abdrücken reagiert. Eine eingesunkene Walze der ausführenden Baufirma hat einen Schaden am Belag verursacht und unsere Serviceflotte am Rand der Startbahn beim Aufstellen der Sicherheitswände“, so Behrens. „Die Flugaufsichtsbehörde hat die Bahn nach der Jade Race-Veranstaltung überprüft und es gab keine Beanstandungen.“


Trotzdem haben die Vertreter der Jade-Weser-Airport GmbH entschieden, dass sie das Rennspektakel nicht mehr auf ihrem Flugplatz haben wollen.

Somit steht eine der Hauptattraktionen in der Region kurz vor dem endgültigen Aus!
 
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Für Dennis Junge (li.) vom Racing-Team Ladedruckjungs aus Pinneberg ist das Jade-Race quasi ein Heimspiel. Ein Aus würde er sehr bedauern (Foto: Junge).
 

Online-Petition zum Erhalt des Jade Race!

Behrens hat im Namen der Jade Race UG und stellvertretend für die zahlreichen aktiven Motorsportler, bis zu 70 ehrenamtliche Helfer, Besucher und Fans sowie der wirtschaftlich engagierten Firmen, Hotels, Gastronomiebetriebe und Aussteller eine Online-Petition gestartet.

Damit wird die Unterstützung der Politik bei der Findung und Bereitstellung eines Geländes für die Veranstaltung gefordert. Ohne politische Hilfe ist es fast unmöglich, die Erlaubnis für die Durchführung eines Rennens auf einem anderen Platz wie beispielsweise dem Fliegerhorst in Upjever zu erwirken.
 
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Von der Insel Sylt: Tim Krüger vom Team Thors Nordic Thunder (li. mit der Buell 1125) hat mehrfach am Jade Race teilgenommen. Die Petition hat er bereits unterschrieben, denn es wäre sehr schade, wenn die Veranstaltung sterben würde (Foto: Krüger).
 
Wer also nicht auf den jährlichen Racing-Höhepunkt in 2021 und auf die hochexplosive Mischung aus Geschwindigkeit und Sport verzichten möchte, unterstützt die Online-Petition, deren Link sich weiter unten befindet.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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