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Momentan sieht es kahl aus: Die Neugestaltung der Serrahnstraße verzögert sich zeitlich.

 
Hallo liebe Leser,
bereits seit 2013 setzt sich der Stadtentwicklungsausschuss mit dem Thema Bergedorfer Hafen intensiv auseinander. Mittels Stadtwerkstätten konnten sich die Bergedorfer an den stadtplanerischen Prozessen beteiligen. Hieraus wurde sich für eine hochwertige Neugestaltung der Serrahnstraße – als Promenade – mit maritimen Hafencharakter und starkem Wasserbezug entschieden.

Wie die Umsetzung des Gesamtkonzeptes für eine prächtige Promenade aussieht und warum 19 Bäume am Dienstag gefällt wurden, erfahrt ihr nachfolgend …  

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Diese 19 Platanen standen seit den 1980er-Jahren am Bergedorfer Hafen und mussten am Dienstag der Umgestaltung weichen.
 

Sorgenkind Platane: Zu groß, zu anfällig, zu wurzelig.

Die Überlegungen zur Neuanpflanzung von Bäumen auf der Promenade am Bergedorfer Hafen wurden von der gesamten Bergedorfer Politik von Anfang an kritisch gesehen.

„Deshalb wurde um Überprüfung gebeten, ob die Bäume nicht an ihrem Standort verbleiben können“, so Julian Emrich von der CDU Bergedorf.

Im September 2020 wurde mit der Entwurfsplanung zum Bergedorfer Serrahn die gutachterliche Überprüfung der 19, recht großen, Platanen vorgestellt.

Das planende Landschaftsarchitekturbüro hat darin aus fachlichen, wirtschaftlichen und ästhetischen Gründen eine Neuanpflanzung von kleinkronigen Laubbäumen empfohlen, die im Gegensatz zur bisherigen Bepflanzung von der Hafenkante abgerückt sein wird.

Denn das sehr wuchernde Wurzelwerk der Platanen beschädigt die denkmalgeschützte Kaianlage.

Das Grüne Medienhaus, ein Spezialist für Öffentlichkeitsarbeit im Gartenbau, befasst sich ebenfalls mit dem Sorgenkind Platane und schreibt dazu auf der Homepage:

„Überholtes Konzept: Reine Platanen-Alleen dürften mittelfristig der Vergangenheit angehören, denn das Risiko für Totalausfälle ist hoch. Experten sprechen sich stattdessen für einen Mix verschiedener trockenheitstoleranter Baumarten aus.“

So mussten dann gestern die alten Platanen weichen und wurden abgeholzt. Die neuen Bäume in der Serrahnstraße sollen langfristig einen schattenspendenden Schirm über der Bestuhlung für die Außengastronomie abgeben.
 

Mehr Platz für die Außengastronomie.

Wesentlicher Bestandteil des Entwurfs für die Neugestaltung der Serrahnstraße ist die Einteilung in drei Zonen: Außengastronomie entlang der Häuserfront, bezahlfreie Aufenthaltsmöglichkeiten direkt an der Wasserkante und die Bewegungszone für den Fuß- und Radverkehr.

In der letzten Sitzung des Beirats Bergedorf-Serrahn am 08. Februar wurde durch das Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung die Anpassung zur Breite der Fläche für die Nutzung durch die Gastronomen vorgestellt.

Von ehemals ca. 224 qm bei einer Breite von 3m wurde die Zone auf ca. 284 qm auf eine Breite von 4m vergrößert. Aktuell stehen nur rund 137 qm zur Verfügung. Eventuell kann sogar noch der Plattenstreifen, in dem die Bäume standen, mitgenutzt werden. Dann vergrößert sich die Fläche auf rund 325qm.

Die Neugestaltung der Serrahnstraße verzögert sich zeitlich. Der Baubeginn sei für das 4. Quartal 2021 vorgesehen. Damit verschiebe sich die Fertigstellung auf das Frühjahr 2022. Positiv daran sei, dass die Gastronomen voraussichtlich im Sommer unter Einhaltung der Corona-Beschränkungen die Außenflächen weiterhin nutzen können.
 
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Und was ist sonst los rund um den Bergedorfer Hafen?

Bislang sind für 2021 diese Veranstaltungen geplant: Vier Konzerte im Mai/Juni/August, 1-jähriges Jubiläum der Kupferterrassen im Mai/Juni (alles vom Bergedorfer Hafen e.V.), im dritten Quartal das Altstadtfest / Hafenfest sowie die Aktionen „Ein Lächeln für die Dame“, die Bespielung von Lieblingsorten und die DLRG Reinigungsaktion.

Im Verfügungsfond Bergedorf-Serrahn standen für das Jahr 2020 Mittel in Höhe von 15.000 Euro zur Verfügung. Abgefordert und bewilligt wurden nur 5.000 Euro, so dass Restmittel in Höhe von 10.000 Euro übrig geblieben sind. Diese durften coronabedingt ausnahmsweise mit ins Jahr 2021 verschoben werden. Somit stehen 25.000 Euro zur Verfügung. Der Verfügungsfond wird durch die steg Hamburg im Auftrag des Bezirksamts Bergedorf verwaltet. Per Antrag können Mittel abgefordert werden.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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