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Tanzen, singen, schauspielern: Jennifer Bugla hat bereits eigene Show auf Mallorca mitproduziert.

 
Hallo liebe Leser,
die Künstlerin Jennifer Bugla wurde als Tochter polnischer Eltern in Reinbek geboren und ist mit ihrer Familie in Bergedorf aufgewachsen.

Als Musicaldarstellerin konnte sie während ihrer Ausbildung auf professionellen Bühnen in Hamburg bereits jede Menge Erfahrungen sammeln.

Doch nun steht der Showapparat der Bretter, die die Welt bedeuten, während der Corona-Pandemie still. Die Bergedorfer Darstellerin stand von einem auf den anderen Tag ohne Einkommen da. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend im Interview …  

HEIDI VOM LANDE, Blog, Bloggerin, Hamburg

 
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Jennifer Bugla hat sich ihren Bühnentraum erfüllt! Bereits in sog. „Freundebüchern“ ehemaliger Klassenkameraden findet sich der Wunsch zur Musicaldarstellerin.
 

Vorhang auf! Jennifer Bugla steht gerne auf der Bühne.

Jennifer wird im August 29 Jahre alt. Aufgewachsen ist sie mit ihrer Familie in Bergedorf und absolvierte ihr Abitur am Gymnasium Bornbrook in Lohbrügge. Schon in der Schule stand die talentierte, damals 15 jährige Schülerin, beim Kindertheater „Schneewittchen“ als Erstbesetzung der „bösen Stiefmutter“ auf der Bühne. Hier fühlt sie sich zuhause.

Der Wunsch in ihr war gereift und so studierte sie später Musical-Darstellerin in Hamburg. Ihre Lebensfreude begeisterte bereits das Publikum als Mitglied des Ensembles im bewegenden Tanztheater „Carmina Burana“ von Carl Orff. Als Solistin tourte Jennifer Bugla durch Hamburgs Stadtteile und sang bei der Big Band „Saxofires“ im Ernst Deutsch Theater, Deutschlands größtem privaten Sprechtheater mit über 200.000 Besuchern pro Spielzeit.

Aber noch mehr denn als Sängerin glänzt die äußerst talentierte Bergedorferin. Mehr dazu im nachfolgenden Interview:

1. Jenni, du bist künstlerisch sehr begabt. Woher kommt dein Talent?
„Musik hat mich schon von klein auf begeistert. Meine Großmutter singt heute noch in einem Kirchenchor und mein Vater spielt Gitarre. Durch das abendliche Vorlesen von Märchenbüchern durch meine Mutter wurde meine Fantasie und Imagination zusätzlich gefördert.“
 
2. Du hast viel Schwung, bestichst durch Musik und Tanz. Warum Erzieherin?
„Das ist meine erste Ausbildung. Ich wollte gerne etwas Handfestes haben, da die zweite Ausbildung als Musicaldarstellerin viel Geld kostet und langfristig ein hartes Pflaster ist.

Diese Entscheidung zur finanziellen Absicherung bereue ich auch überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Jetzt während der Pandemie arbeite ich als Erzieherin beim Hamburger Lebenshilfe-Werk in Allermöhe.

Ich habe mich für die zwei schönsten Berufe entschieden, die es in meiner Vorstellung gibt und ich bin in beiden Bereichen überglücklich.“
 
3. Wann hast du dein großartiges Talent zum Beruf gemacht?
„Meinen Abschluss zur staatlich anerkannten Musicaldarstellerin habe ich 2019 an der Stage School in Hamburg absolviert. Es ist die größte private Schule für Performing Arts in Deutschland. Die Ausbildung zur professionellen Bühnenkünstlerin kostet jährlich viel Geld.

Ich habe es nebenbei verdient und mich nie entmutigen lassen! Für mich gilt heute noch: „geht nicht, gibt’s nicht!“ Den Satz hat mir meine Mutter seit Beginn meines Lebens immer wieder vorgelebt und es mir regelmäßig wie ein Mantra aufgesagt.“
 
4. Ist denn dafür nicht eine harte Aufnahmeprüfung erforderlich?
„Ich habe die Aufnahmeprüfung in Form eines Intensiv-Workshops gemacht. So konnte ich erleben, wie es ist, jeden Tag aufs Neue einen Tanzraum zu betreten und zu zeigen, was in einem steckt. Es war nebenbei eine gute Möglichkeit, in den Unterricht zu schnuppern. Die leitenden Dozenten gaben mir eine Chance und ich bekam die Zusage inklusive Vertrag per Post zugeschickt.“
 
5. Auf welchen Hamburger Bühnen durftest du noch stehen?
„Während meiner 3-jährigen Ausbildung konnte ich durch eine Vielzahl an Projekten eine Menge Praxiserfahrung sammeln. Hier ein paar Auszüge:

• Show „MondayNight“, First Stage Theater, Regie: Dennis Schulze
• Musical „Brainstorm“, Hamburger Kammerspiele; Ensemble, Regie: Anja Launhardt
• Musical „Dracula“, First Stage Theater; Zweitbesetzung „Renfield“, Regie: Thomas Gehle
• Musical „Carrie“, First Stage Theater; Rolle „Samantha Louis“, Regie: Felix Loewy.“

 
6. Wie bist du dann an einer traumhaften Bucht von Mallorca gelandet?
„Nach der Ausbildung in Tanz, Gesang und Schauspiel und dem letzten Auftritt beim Musical „Carrie“ wollte ich etwas Eigenes erschaffen und mal hinter die Kulissen blicken.

Vom Bühnenbild bis hin zur Choreografie, über Kostüme sowie Schauspiel- und Gesangstexte haben meine Kollegin Nadine Stiebel und ich die Show im Robinson Club Cala Serena in Cala d`Or auf Mallorca komplett selbst produziert.

Neben dem Musical durfte ich im Robinson Club Cala Serena vor den Urlaubfans auch als Sängerin auftreten. Die Kulisse dieser Traumanlage lässt das Herz höherschlagen, denn es ist grandios, neben Palmen und dem blauen Meer, Lieblingssongs beim Sonnenuntergang performen zu können.“
 
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Die Show „Die Nacht, die keiner vergisst“ auf Mallorca war ein voller Erfolg. Daher sind Gespräche für nachfolgende Bühnenstücke mit dem Club schon im Gange.
 
7. Corona-Time und die ungewollte Zwangspause als Künstler. Wie kommst du klar?
„Seit der Corona-Pandemie ist es für uns Schauspieler und Musicaldarsteller kaum mehr möglich, ein Engagement zu bekommen. Die meisten arbeiten freiberuflich und haben Stückverträge. Wenn die Spielzeit ausgelaufen ist, geht es mit Jobsuche und Vorsprechen für neue Rollen weiter.

Da ich weniger als zwei Jahre durchgängig angestellt war, hätte ich kein Arbeitslosengeld erhalten, aber zum Glück eine Vollzeitstelle im Wohnhaus für Menschen mit Behinderung beim Hamburger Lebenshilfe-Werk in Allermöhe gefunden.

Die Arbeit füllt mich unheimlich aus und ich gehe täglich mit einem zufriedenen Lächeln aus der Tür. Die Klienten zeigen mir, wie schön ein Tag wirklich sein kann.“
 
Und noch liegt das Bühnenkünstler-Comeback für Jennifer Bugla durch die Corona-Pandemie in weiter Ferne. Sie träumt aber bereits von einem Comeback und könnte sich eine Rolle im Ohnsorg-Theater in Hamburg gut vorstellen. Den eigentümlichen Befehlston, das hamburgische Missingsch, für plattdeutsche Stücke beherrscht die quirlige Bergedorferin nämlich schon längst.
 
EURE HEIDI VOM LANDE

 


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