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Die Kunsthistorikerin Andrea Madadi gibt Einblicke in die Welt der Vierländer Stickerei.

 
Hallo liebe Leser,
in den zurückliegenden Jahrhunderten zählte die Handarbeit zu den Pflichten der höheren Töchter. Neben Nähen und Stopfen nahm im Gebiet der Vier- und Marschlande auch das Sticken eine wichtige Rolle ein. Auf Mustertüchern übten Frauen den kunstvollen Umgang mit Nadel und Faden.

Die Kunsthistorikerin Andrea Madadi hat rund 100 Stickmustertücher unter die Lupe genommen und führt mit ihrem Buch nicht nur in die Welt des Stickens, sondern in die Kultur- und Alltagsgeschichte der Region ein.

Passend zu ihrer Ausstellung wird jetzt ein Exemplar im Blog verlost! Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …  

HEIDI VOM LANDE, Blog, Bloggerin, Hamburg

 
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Die Ausstellung zum Buch „Ausgezählt: Stickmustertücher in den Vierlanden“ findet im Februar in der HASPA Curslack statt (Foto: HASPA-Mitarbeiterin Corinna Mönke mit der Autorin Andrea Madadi).
 

Die Autorin Andrea Madadi rettet eine alte Tradition.

Die in Curslack lebende Kunsthistorikerin, Journalistin und Künstlerin Andrea Madadi setzt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Sticken in den Vierlanden auseinander. 2015 begann sie mit den Recherchen und bietet seither Stickkurse für Grundschüler an.

2018/2019 hat sie im Freilichtmuseum eine Ausstellung zu dem Thema gezeigt.

2021 ist ihr Buch „Ausgezählt: Stickmustertücher in den Vierlanden“ erschienen und im Februar 2022 Bestandteil einer erneuten Ausstellung in Curslack.
 
Andrea Madadi
Ausgezählt: Stickmustertücher in den Vierlanden
Bergedorfer Museumslandschaft
80 Seiten, broschiert, mit Fotos
ISBN: 978-3-00-070827-5
Preis: 9,90 Euro
erhältlich im Museumsshop oder in anderen Buchläden

 
 

Eine Ehefrau muss nähen, stopfen und sticken können.

Während Handarbeiten wie das Sticken heute reines Freizeitvergnügen sind, waren sie früher fester Bestandteil der Ausbildung höherer Töchter in Stadt und Land. Geübt wurden die Handarbeitstechniken auf Pflicht- und Mustertüchern, die zum Teil bis heute erhalten sind.

Das Buch zeichnet die Entwicklung des Stickens in den Vier- und Marschlanden über drei Jahrhunderte nach: Woher kommt das Sticken? Wer hat gestickt und wofür wurden die Stickereien verwendet? Die Autorin zeigt den religiösen Ursprung und die Vorbilder der Motive auf.

Ergänzt wurden sie durch regionales Kolorit wie Wappen, Früchte und Tiere aus der Region.

Die Tücher erzählen Gleichnisse, die von den Stickenden mitunter regional angepasst wurden. So bringen in der Bibelgeschichte die Kundschafter von Kanaan z.B. eine Riesentraube aus dem gelobten Land mit, um zu zeigen, welcher Überfluss dort herrscht, wird die Traube in den Vierlanden zur Riesenerdbeere.

„Ausgezählt“ richtet sich also nicht nur an Freunde des Stickens, sondern ist spannend für jeden, der sich für die Kulturgeschichte der Vier- und Marschlande interessiert.

Das 80-Seiten umfassende Buch enthält zum selber Sticken Mustervorlagen und ist reich bebildert mit Fotos von Axel Netzband, der die Autorin während ihrer Recherche begleitet hat.
 
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Buch-Gewinnspiel.

Hinterlasst einen entsprechenden Kommentar hier, um damit automatisch in den Lostopf zu hüpfen. Wo findet im Februar die Ausstellung zum Buch statt?

Teilnahmebedingungen beim Gewinnspiel:

– Das Gewinnspiel läuft bis zum 20. Februar 2022, 20.00 Uhr.
– Teilnahmeberechtigt sind nur User aus Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind.
– Die GewinnerInnen werden per Los ermittelt und via Message verständigt.
– Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook.
– Es wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 


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Written by HEIDI VOM LANDE, Bloggerin