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Der Lastenkran wurde 1901 von der Düsseldorfer Kranbauer Gesellschaft Liebe-Harkort mbH gebaut.

Foto: HvL
 
Hallo liebe Leser,
das Bezirksamt Bergedorf hat die Firma Projec.co beauftragt, die Projektsteuerung der Sanierung des historischen Lastenkrans am Serrahn zu übernehmen. Konkret ist diese Firma für den Untersuchungsbericht, die Erstellung des Leistungsverzeichnisses und die Bauüberwachung zuständig.

Die Firma Indukon, ein vielseitiges Netzwerk von Restaurator:innen, nimmt den Erhalt des industriekulturellen Erbes in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt vor.

Eine wesentliche Herausforderung besteht in der Datensammlung, da bisher keine Pläne, technischen Unterlagen oder behördlichen Genehmigungen auffindbar sind. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …  

HEIDI VOM LANDE, Blog, Bloggerin, Hamburg

 
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Die Sanierung des historischen Lastenkrans am Bergedorfer Serrahn erfolgt noch bis ca. Mitte Oktober 2022 (Foto: HvL).
 

Der denkmalgeschützte Lastenkran von Bergedorf.

Ziel der Sanierung ist die Wiederherstellung des denkmalgeschützten Lastenkrans als identitätsstiftendes Element am Serrahn und als einer der wichtigsten Symbole für Bergedorfs Geschichte als Handelsumschlagplatz.

Der historische Kran wurde bereits 1901 von der Düsseldorfer Kranbauer Gesellschaft Liebe-Hartkort mbH gebaut. Ein damaliger Bergedorfer Magistratsbeschluss setzte eine Tragkraft von max. 5.000 kg für den Kran und eine stundenweise Anmietung fest.

Bis 1964 war der elektrische Drehkran in Betrieb, u.a. zum Bewegen von Schüttgut wie Kohle. Seit 2003 steht er unter Denkmalschutz.
 

Große Sanierung des Industriedenkmals.

Die Aufarbeitung des Lastenkrans umfasst unter anderem die Rostentfernung und Konservierung, die Wachsbehandlung innen, die Behebung von Korrosionsschäden an Dach und Gehäuse, einige Stahlarbeiten, die Farbgebung (Neuanstrich) in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt, die Installation der Beleuchtung, das Ersetzen von Fensterscheiben, die Taubenverbrämung und technische Arbeiten beim Drehwerk oder die Erneuerung des Seils.

Dabei gilt der Erhalt der Originalsubstanz als Leitlinie zur Restaurierung.

Zurzeit werden Laboranalysen durchgeführt, um dem ursprünglichen Anstrich möglichst nah zu kommen. Bei der Auswahl der Farbe wird Rücksicht auf umweltschädliche Stoffe genommen, so Herr von Blomberg der Firma Projec.co.
 
Im Zuge der Sanierung sind die Beteiligten auf der Suche nach historischen Fotos, Zeitungsberichten, Dokumenten etc. Wer entsprechendes Material besitzt, kann sich bei Jan Krimson unter jan.krimson@steg-hamburg.de oder Telefon: 040 80 79 11 040 melden. Die Materialen werden digitalisiert und die Originale dann selbstverständlich wieder zurückgegeben.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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Written by HEIDI VOM LANDE, Bloggerin