
Hasse Haus: Rettung eines Bergedorfer Juwels.
Foto: HEIDI VOM LANDE
Hallo liebe Leser,
mit der Gründung eines neuen Vereins haben engagierte Bürgerinnen und Bürger ein deutliches Zeichen für den Erhalt des historischen Hasse-Hauses in der Bergedorfer Innenstadt gesetzt.
Das Gebäude, das seit vielen Jahren als wichtiger Bestandteil der lokalen Geschichte gilt, soll vor weiterem Verfall bewahrt und langfristig für kommende Generationen erhalten werden. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …
Hoffnung für das Hasse-Haus in Bergedorf.
Mitten im Herzen von Bergedorf, am Johann-Adolf-Hasse-Platz 1, steht ein Gebäude von unschätzbarem Wert: das Hasse-Haus.
Es wurde 1630 erbaut und ist das Geburtshaus des bedeutenden klassischen Komponisten Johann Adolf Hasse (1699-1783).
Dieses denkmalgeschützte Haus verbindet Bergedorf mit einem kulturellen Erbe von überregionaler Bedeutung.
Es macht Geschichte erlebbar, schafft Identität und erinnert daran, welche Persönlichkeiten hier geboren und gewirkt haben.
Für Bürgerinnen und Bürger ist es ein besonderer Ort im Kreis vieler denkmalgeschützter Gebäude, für Besucherinnen und Besucher ein Anziehungspunkt und für alle eine wertvolle Quelle der Inspiration.

Verein kämpft für Erhalt des historischen Wahrzeichens.
Die Gründung des Vereins „Hasse-Haus Bergedorf e.V.“ am 4. Mai 2026 ist das Ergebnis eines wachsenden öffentlichen Interesses an der Zukunft des Hauses sowie der Sorge, dass ein bedeutendes Zeugnis der regionalen Kulturgeschichte verloren gehen könnte.
Im Vorstand sitzen Michael Solscher, Geschäftsführer BID Bergedorf, und Prof. Dr. Wolfgang Hochstein, Vorstand Hasse-Gesellschaft. Schatzmeisterin ist Erika Garbers, Fachsprecherin im Kulturausschuss.
Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, finanzielle Mittel für notwendige Sanierungsarbeiten einzuwerben, Verhandlungen mit der Kirchengemeinde St. Petri und Pauli über einen Ankauf zu führen, Rat bei der Hamburger Denkmalschutzbehörde einzuholen, Abstimmungen mit dem Bezirksamt Bergedorf im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Alten Holstenstraße zu treffen und ein zukünftiges Nutzungskonzept zu erarbeiten.
Zukünftige Nutzung des Hasse-Hauses.
Nach einer erfolgreichen Restaurierung könnte das Gebäude für Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Bildungsangebote und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.
Geplant vom Verein sind unter anderem Informationsveranstaltungen, Vorträge, Ausstellungen sowie Spendenaktionen.
Große Hoffnungen setzen die Initiatoren auf die Unterstützung der Bevölkerung.
Bereits in den ersten Tagen nach der Vereinsgründung hätten zahlreiche Bürger ihre Bereitschaft erklärt, sich ehrenamtlich zu engagieren oder das Projekt finanziell zu unterstützen.
Mit einer Spende könnt auch ihr helfen, das wertvolle Kulturerbe zu bewahren und die kulturelle Zukunft unserer Stadt zu stärken. „Jeder Beitrag zählt“, so Michael Holscher vom BID Bergedorf. Ihn könnt ihr bei Fragen unter der Telefonnummer: +49 40 72545480 erreichen.
EURE HEIDI VOM LANDE
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