
Das Rätsel ist gelöst: Die Stadtmöbel vom Sander Markt sind nun an neuen Standorten im Bezirk.
Foto: HEIDI VOM LANDE
Hallo liebe Leser,
in den letzten Tagen wurde recht häufig in den sozialen Medien gefragt, was es denn mit den bunten Verkleidungen am Bergedorfer Bahnhofsplatz auf sich hat.
Das Rätsel ist gelöst: Die im vergangenen Jahr auf dem Sander Markt eingesetzten temporären Stadtmöbel werden auch 2026 im Bezirk genutzt. Mehr dazu hier …
Bunte Stadtmöbel: Belebung von öffentlichen Plätzen.
Die Möbel wurden im letzten Jahr im Rahmen der Umgestaltung des Sander Marktes angeschafft und werden nun ressourcenschonend weiterverwendet.
Damit schafft das Bezirksamt neue Möglichkeiten, öffentliche Plätze zu beleben und über anstehende Entwicklungen ins Gespräch zu kommen.
So entstehen Aufenthaltsangebote und Informationspunkte, die laufende Planungen im öffentlichen Raum begleiten.
An drei Standorten sind unterschiedliche Maßnahmen vorgesehen:
| Ginkgo-Platz: Hier entstehen zusätzliche Sitz- und Stehmöglichkeiten. Informationstafeln zeigen, wie sich der Platz künftig weiterentwickeln soll. Themen wie Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung stehen dabei im Mittelpunkt
| Bergedorfer Schloßstraße: Zwei Litfaßsäulen und begleitende Informationstafeln machen auf die geplante Umgestaltung der Straße aufmerksam und geben Einblicke in die bevorstehenden Maßnahmen
| Bergedorf-West: Die bereits vorhandenen temporären Möbel werden zu einer Informationskette weiterentwickelt. An den Standorten Bahnhofsvorplatz, Grüne Mitte und Sportplatz Ladenbeker Furtweg entstehen Aufenthaltsmöglichkeiten und Informationen zu den laufenden Planungen im Quartier
Keine Einschränkungen für Feuerwehr und Anlieferer.
Die Stadtmöbel werden ausschließlich auf öffentlichen Flächen aufgestellt.
Feuerwehrzufahrten und Anlieferbereiche bleiben uneingeschränkt nutzbar.
Pkw-Stellplätze entfallen durch die Maßnahmen nicht.
Für die Umsetzung an allen Standorten im Zentrum sowie den drei Standorten in Bergedorf-West entstehen Gesamtkosten von rund 49.000€.
Die Maßnahme wird zur Hälfte über RISE-Mittel (Städtebauförderung) und zur Hälfte aus Bezirksamtsmitteln finanziert; ein Teil des Programms inklusive der Beteiligungsformate in Bergedorf-West wird vollständig über RISE getragen.
Wer oder was ist RISE?
Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige, stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt.
Es fasst die Programme der Bund-Länder-Städtebauförderung unter einem Dach zusammen – mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.
Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.
Hamburg hat derzeit 25 RISE-Quartiere ausgewiesen, die in den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung gefördert werden.
Insgesamt werden 27 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.
EURE HEIDI VOM LANDE
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