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Künstlerin Damaris Dorawa verarbeitet die unüberwindbare Ost/West- Befestigung in Bildern.

 

Eine junge Frau, an deren Schultern sowohl ein VW Käfer als auch ein hellblauer Trabant zu sehen sind. Details wie das bekannte DDR-Ampelmännchen und das westdeutsche Pendant sind erkennbar.

 
Hallo liebe Leser,
im Rahmen der Altonale Kunstausstellung mit dem Thema GRENZEN zeigt die Bergedorfer Künstlerin Damaris Dorawa im Schaufenster bei IKEA Hamburg-Altona neben ausgewählten Werken mit dem Bild „Broken Wall 89`“ ihre ganz persönliche Geschichte.

1977 in Dresden geboren, erlebte Dorawa in ihrer Kindheit die Deutsch-Deutsche Grenze als unverständlich, einschränkend und trennend. Durch die polnischen Wurzeln mütterlicherseits war ihr etwas für DDR-Kinder nahezu Unmöglichliches erreichbar – die Überschreitung der unüberwindbaren Ost/West-Befestigung. Mehr dazu hier …
 

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Das Portraitfoto mit dem Titelbild „Broken Wall 89`“ wurden im historischen Bahnhofsgebäude der Otto-von-Bismarck-Stiftung aufgenommen (D. Dorawa).
 

„Broken Wall 89´“ – Geschichte in Pop-Art

Die innerdeutsche Grenze prägte jahrzehntelang Millionen Deutsche. Jetzt spiegelt die Bergedorfer Künstlerin Damaris Dorawa eine ganz persönliche Geschichte dieser Trennung in dem farbprächtigen Werk „Broken Wall 89“ mit der für ihre Arbeiten charakteristischen farbfreudig fröhlichen Pop-Art.

1977 in Dresden geboren, erlebte Dorawa in ihrer Kindheit die Deutsch-Deutsche Grenze als unverständlich, einschränkend und trennend. Durch die polnischen Wurzeln mütterlicherseits war ihr etwas für DDR-Kinder nahezu Unmöglichliches erreichbar – die Überschreitung der unüberwindbaren Ost/West-Befestigung. Regelmäßig in den Sommerferien sah sie mit dem BRD-Visum im Reisepass ihrer Mutter ein völlig gegensätzliches Deutschland.

„Mit großen Kinderaugen begeisterte mich damals vor allem die Vielfalt, Farbe und Freiheit. Statt der üblichen grauen Trabi`s rauschten hier tolle verschieden designte Autos in unterschiedlicher Farbpalette an mir vorbei. Die Häuser sahen gepflegt und modern aus. Geschäfte wirkten wie ein Magnet, mit einem Überfluß an wunderbaren Lebensmitteln und Früchten. Selbst die TV-Werbung hätte ich mir stundenlang ansehen können. Was war das doch für ein abwechslungsreiches Programm im Gegensatz zu den beiden Kanälen unseres ostdeutschen Schwarz/Weiß-Fernsehers. Der Westen war einfach faszinierend und ich vermisste ihn nach der Rückkehr in die DDR um so mehr“, erinnert sich Dorawa.

Besonderes Unverständnis bereitete die Berliner Mauer. „Ich fragte des Öfteren wie es möglich sei in dieser Großstadt plötzlich an der Grenze zu einem anderen Land zu stehen, die mit einer riesigen Mauer gesichert werden müsse.“

 
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„Famous Wall“ thematisiert die historische Begrenzung der chinesischen Mauer (Dorawa)
 
Das auf diese Geschichte anspielende Werk „Broken Wall 89“ hat die Künstlerin auf heitere, spielerische und charmante Weise umgesetzt. Im Mittelpunkt des Acrylgemäldes steht eine junge Frau, an deren Schultern sowohl ein VW Käfer als auch ein hellblauer Trabant zu sehen ist. Details wie das bekannte DDR-Ampelmännchen und das westdeutsche Pendant sind erkennbar.
 
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„Broken Wall 89`“ ist Titelbild der Ausstellung (D. Darowa).
 
Im Rahmen der Altonale Kunstausstellung wird das Gemälde neben weiteren ausgewählten Werken vom 31.Mai bis 17.Juni 2018 im Schaufenster bei IKEA in Hamburg-Altona zu sehen sein.
 
Thema: „Broken Wall 89´“ – Geschichte in Pop-Art
Ausstellung: 31.Mai – 17.Juni 2018
Ort: IKEA
Große Bergstraße 164
22767 Hamburg-Altona
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 10.00 bis 20.00 Uhr
Eintritt: Frei


# Homepage der Künstlerin Damaris Darowa (klick)

# Berichte über die Pop Art Künstlerin im Web (klick)
 
Auf der Homepage erhaltet ihr übrigens weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen von Damaris Dorawa und es besteht auch die Möglichkeit, anstelle nach Altona zu fahren, mit der Künstlerin einen Termin in ihrem Bergedorfer Atelier zu vereinbaren. Ich kann übrigens direkt zu ihr hinüberschauen und Damaris beim Zeichnen zusehen.
 
Eure HEIDI VOM LANDE

 

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