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Ob Hamburger Hafen oder Stadtteilgeschichte. Bergedorf ist voll von Streetart und Graffitis.

 
Einige haben eine politische Botschaft, andere drücken ein Lebensgefühl aus, manchmal ist es echte Kunst und vieles ist schlicht und einfach Sachbeschädigung. Die Graffiti- und Streetart-Szene in Hamburg-Bergedorf ist auf alle Fälle eine Reise wert, denn diverse Sprayer haben sich schon auf Mauern, Verteilerkästen, S-Bahnen oder Häuserfassaden des Bezirks verewigt. Oft illegal, aber immer häufiger auch beauftragt und legal. Mehr dazu hier …
 

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Knallig, bunt und ein Fluch für die Betreibergesellschaft der S-Bahn.
 

Sprayer in Abstellanlagen am Bergedorfer Bahnhof oder im Endbahnhof der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn.

Eine riesige Spielwiese für Graffiti-Art sind Trafohäuschen, Fernbahn- und S-Bahn-Züge, Schuppen und Bahn-Gebäude. Der Schaden, der bundesweit dadurch entsteht, schlägt jährlich in Millionenhöhe zu Buche. Trotzdem sind bunte S-Bahnen mittlerweile bereits Gewohnheit.
 
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Nahe des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Hamburg-Bergedorf-Süd. Sprayer lieben es, ihre Tags auf einem Zug durch die Stadt fahren zu sehen.
 
Illegale Graffiti bleiben ein teures Vergnügen. Trotzdem nimmt die Szene scheinbar ohne Weiteres satte Geldstrafen in Kauf, um ihre bunte Leidenschaft in den Stadtteil zu tragen. Erst im Dezember 2018 entdeckten DB-Sicherheitsdienstmitarbeiter in der Abstellanlage am Bahnhof Bergedorf zwei mutmaßliche Sprayer. Diese wurden festgenommen und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
 
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Farbsprühdosen und diverse Sprayer-Utensilien auf entlegenen Plätzen in Bergedorf.
 

Aussagekräftige Motive auf Wand und Mauer.

Farbenfrohe Kunstwerke sind in Bergedorf überall zu entdecken. Versteckte Flächen werden in etwas Kreatives, Schönes oder Politisches verwandelt, ohne dass es dafür irgendeine Form von Anerkennung, Belohnung oder Ruhm gibt.
 
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Das Gebiet um den Bahnhof in Bergedorf-Süd ist ein Paradies für Graffiti-Künstler.
 
„Es gibt viele verschiedene Arten von Graffiti, deren Abgrenzung oft nicht eindeutig möglich ist“, so Wikipedia. „Aufgrund der enormen Anzahl von Writern, wie die Mitglieder der Szene genannt werden, werden die Tags immer größer und aufwändiger, und jeder Einzelne musste einen möglichst eigenen, innovativen Style und neue Techniken entwickeln, um aus der Masse von Namen hervorzustechen.“
 
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Dieser Sprayer scheißt ganz offensichtlich auf mögliche Konsequenzen.
 
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Angrenzend ans Bergedorfer Villengebiet – Chrysander-/Daniel-Hinsche-Str.
 

Legale Straßenkunst auf Verteilerkästen.

Als Streetart werden verschiedene Formen von Kunst im öffentlichen Raum bezeichnet, die durchaus dauerhaft dort verbleiben sollen. Häufig werden vorhandene Flächen wie Stromkästen, Laternen, Schilder oder Mülleimer bemalt und beklebt. Viele sind Auftragsarbeiten durch private Grundstückseigentümer, durch Gemeinden oder durch Bezirksämter.
 
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Seit fast 10 Jahren verschönert der Künstler Vincent Schulze mit seiner Sprühtechnik Hamburgs Stromkästen. Dieser hier steht vor der Rudolf-Steiner-Schule.
 
Verteilerkästen für das Strom- oder Telefonnetz sind notwendig, doch in den meisten Fällen keine optische Bereicherung für das Erscheinungsbild einer Stadt oder eines Viertels. Seit knapp zwei Jahren setzt sich die Geschichts- & Kultur AG Bergedorf-Süd für die künstlerische Umgestaltung von Verteilerkästen in Bergedorf-Süd ein.

Unter dem Motto „Bergedorf erinnert sich“ werden aktuell Sponsoren für historische Motive auf Verteilerkästen gesucht. Jan Krimson vom Stadtteilbüro Bergedorf-Süd freut sich über einen Anruf unter Telefon: 040 80791104-0.
 
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In Bergedorf-Süd wurden bereits mehr als 12 Verteilerkästen an prominenten und sichtbaren Orten mit historischen Motiven versehen.
 
Es ist schon etwas Besonderes einmal nach Bergedorf – wo in Hamburg die Sonne aufgeht – zu reisen. Neben Freizeitangeboten gibt es eine Menge interessanter Sehenswürdigkeiten wie die Sternwarte oder das malerische Villengebiet. Die attraktive Einkaufsstraße Sachsentor ist gesäumt von historischen Fachwerkhäusern und lädt zum gemütlichen Schlendern ein.
 
Kommt vorbei! Wir freuen uns. Eure HEIDI VOM LANDE

 
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