
Treffen mit Yasmin – Vorwand für Raubüberfälle.
Hallo liebe Leser,
neun tatverdächtige Jugendliche sollen über soziale Medien unter dem Vorwand, eine junge Frau namens „Yasmin“ zu sein, Kontakt zu mehreren Männern aufgenommen und anschließend Treffen mit diesen vereinbart haben.
Die wartenden Personen wurden dann unter Anwendung von körperlicher Gewalt ausgeraubt. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …
Treffen auch in Curslack.
Nachdem es seit Mitte Mai vorwiegend im Hamburger Osten zu mehreren Raubdelikten gekommen war, hat die Kriminalpolizei neun tatverdächtige Jugendliche identifiziert und am vergangenen Freitag acht von ihnen vorläufig festgenommen. Ein Haftrichter erließ inzwischen Haftbefehle gegen zwei 17-Jährige.
Nach den bisherigen Erkenntnissen des zuständigen Raubdezernats der Region Bergedorf (LKA 173) kam es seit Mitte Mai zu mehreren nahezu identischen Raubüberfällen.
Die Tatverdächtigen sollen über soziale Medien unter dem Vorwand, eine junge Frau namens „Yasmin“ zu sein, Kontakt zu Männern aufgenommen und anschließend Treffen mit diesen vereinbart haben.
Bei den späteren Treffen, die unter anderem in den Stadtteilen Curslack, Wandsbek und Farmsen-Berne stattfanden, überfielen männliche Jugendliche in mindestens fünf Fällen unvermittelt die wartenden Personen.
Die Tatverdächtigen erlangten hierbei unter Anwendung körperlicher Gewalt Bargeldbeträge und flüchteten anschließend.
Polizei mit Fahndungserfolg.
Im Zuge der intensiv geführten Ermittlungen des LKA 173, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft erfolgten, gerieten neun Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren in den Fokus der Strafverfolgungsbehörden.
Sie stehen im Verdacht, im Tatzeitraum Bargeld von insgesamt 2.350 Euro erbeutet zu haben.
Am vergangenen Freitag vollstreckten die Kriminalbeamtinnen und -beamten insgesamt fünf Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der tatverdächtigen Jugendlichen.
Zudem unterstützte die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Landesbereitschaftspolizei (BFE) die Durchsuchungsmaßnahmen im Stadtteil Lohbrügge.
Die Beamtinnen und Beamten stellten mehrere Beweismittel sicher und nahmen acht Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren vorläufig fest.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen führten die Polizeikräfte zwei 17-Jährige dem Untersuchungsgefängnis zu.
Dort erließ ein Haftrichter inzwischen Haftbefehle.
Fünf weitere mutmaßliche Räuber entließen die Einsatzkräfte nach erkennungsdienstlicher Behandlung – eine Jugendliche ist ohne weitere Maßnahmen entlassen worden.
Weitere Geschädigte sollen sich melden.
Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an. Es wird insbesondere geprüft, ob die Tatverdächtigen für weitere, gleich gelagerte Taten verantwortlich sein könnten.
In diesem Zusammenhang werden weitere mögliche Geschädigte sowie Zeuginnen und Zeugen gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
EURE HEIDI VOM LANDE
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