Bergedorf, Blog News, Flüchtlinge, FlüchtlingspolitikHallo liebe Leser,
in der vergangenen Woche sorgte eine Meldung in den sozialen Medien für ordentlich Wirbel: „Neue Großunterkünfte für bis zu 3000 Flüchtlinge möglichst in jedem Hamburger Bezirk…“ (Aus: Bergedorfer Zeitung). Innensenator Michael Neumann (SPD) gab diese Meldung in einem Interview von sich und will dies möglichst bis zum Herbst umsetzen. Ob es solche große Flächen in Bergedorf überhaupt gibt und ob das nicht zur Überforderung der Umgebung führt, all das ist noch nicht geklärt. Weiteres soll in einer Sitzung der Lenkungsgruppe, an der auch Arne Dornquast teilnimmt, besprochen werden. Inzwischen hat ein Bergedorfer Bürger eine Petition an das Bergedorfer Rathaus mit dem Titel „keine weiteren Asylantenheime in Bergedorf“ gestartet und verlangt, dass auch andere Bezirke in Hamburg ihren Pflichten in Sachen Aufnahme nachkommen. Eure HeidivomLande

Svende M.:
Bernnhard L., es sind einige da, die genau das sagen, aber sie werden kaum gehört. Und die deutsche Rüstungsindustrie liefert Waffen… Die Rüstungsbetriebe sollten lieber auf die Produktion von Wohncontainern umstellen.

Peter Stellwagen:
Zum Thema Max Bahr: Hatte ich auch schon vorgeschlagen, ebenso das verwahrloste Waldschlößchen an der Wentorfer Straße –> beide sind in Privathand und kommen deshalb wohl nicht in Frage. Der Bezirk muß sich wohl entscheiden zwischen möglichst nah an Bergedorf oder weiter daußen in den Vierlanden.

Bernhard L.
28. Juli 08:09
Das Problem ist das die Kriege in Afrika weiter gehen, es werden mehr und mehr Menschen aufgenommen werden müssen. Und keiner ist da, der sagt das wir die Lebensbedingungen in den Ländern verbessern müssen. Wenn nichts getan wird, dann wird das Problem in einem Chaos enden.

Kirstin G. 27. Juli 20:58
…und niemand hat es verdient auch noch angefeindet zu werden. Diese Menschen kommen zu uns,haben schlimmes durch machen müssen. Aber was ich mich Frage, wohin mit den ganzen Menschen?? Es werden Zelt Unterkünfte gestellt… Der Winter ist auch nicht mehr weit entfernt. Sollen die auch im Winter dort wohnen??? Was ist mit dem Gebäude von Max Bahr?? Haben die Herren im Rathaus mal darüber nachgedacht dieses Gebäude umzubauen??? Anstatt ganz Bergedorf mit Containern zu zu stellen??? Ist ja nur so eine Idee,…

Svende M. 27. Juli 20:22
Die Informationsveranstaltungen für Anwohner sind notwendig und richtig, müssten aber ausgeweitet werden, z. B. auch mal zu anderen Tageszeiten stattfinden, nicht immer nur abends. Es herrscht viel mehr Gesprächsbedarf, als mit diesen Abendveranstaltungen abgedeckt werden kann.

Karolin M. 27. Juli 19:26
Hallo ich bin mit der Situation emotional überfordert. Natürlich können wir nicht alle aufnehmen. Nur wo sollen diese Menschen denn hin? Niemand verlässt seine Heimat einfach so…

Hallo Tom, bedenklich ist es schon, aber ich kann auch nicht die Augen und Ohren verschließen, was so alles um mich herum passiert. Wußtest du, dass fast jede Nacht die Polizei wegen Lärmbelästigung in die Brookkehre gerufen wird und die keinen Streifenwagen zur Verfügung haben? Von den anderen noch nicht organisierten Punkten mal ganz abgesehen. Das das Thema „Flüchtlingspolitik“ die Bergedorfer in zwei Meinungsgruppen spaltet, wenn sie lesen, dass bis zu 3.000 Flüchtlinge kommen, ist da verständlich. Ich räume beiden Seiten in der Berichterstattung Platz ein, denn nur durch Kommunikation entstehen Veränderungen. Und so erzähle ich ja auch immer über den großen Einsatz der St. Michael-Kirche und die sich bereits gefundenen Ehrenamtler. LG Heidi

Tom D.:
Also Heidi, das du diese Petition auch noch verlinkst ist schon bedenklich. Wo bitteschön sollen sie denn hin, wenn sie nun schon mal in Europa sind. Etwas gegen die Ursachen tun ist bestimmt besser, aber das steht nicht in unserer Macht. Also helfen wir. wenn nicht wir, wer denn dann?

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