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Hallo liebe Leser,
nachdem ich vom gelungenen Willkommensfest für Flüchtlinge in der Brookkehre am letzten Wochenende berichtet habe, eskaliert im Moment die Situation rund um die Flüchtings-Notunterkunft in der Kurt-A.-Körber-Chaussee in der Halle von Max Bahr.

Bereits zu Beginn der Woche streikten Asybewerber gegen den Chaos-Umzug aus den Messehallen und die Notunterbringung in Bergedorf. Am Mittwoch kam es zu geladenen Auseinandersetzungen zwischen Syrern und Afghanen. Die Polizei schlichtete so gut, sie konnte. Doch in der letzten Nacht lief das Ganze zu einer Massenschlägerei mit ca. 100 Flüchtlingen gewaltig aus dem Ruder und es wurden mehrere Menschen verletzt. Laut den sozialen Medien rückten 22 Polizeifahrzeuge mit Polizisten an und unterstützten die nur 18 Sicherheitskräfte, die für über 600 Flüchtlinge dort vor Ort für Sicherheit sorgen sollten.

In der Max-Bahr-Halle war so gut wie nichts vorbereitet, als die Flüchtlinge von den Messehallen nach Bergedorf umziehen mussten. Über 600 Menschen verschiedener Nationaliäten und Alters hocken seitdem aufeinander und müssen mit wenigen Duschen und Toiletten auskommen. Wie soll das funktionieren? Ich persönlich kann schon nicht einschlafen, wenn ich mit drei Leuten in einem Raum woanders übernachte und dann stelle ich mir vor, 600 Menschen in einer Halle.

Wird die Unterbringung von Flüchtlingen in Hamburg immer mehr zum Problem? Kann die Stadt überhaupt noch Menschen in offiziellen Unterkünften angemessen unterbringen? Eure HeidivomLande

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